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Beschichtung von Intraokularlinsen zur Nachstarprophylaxe

28.07.2009
Der Katarakt ist weltweit die wichtigste Ursache von vermeidbarer Blidnheit bei älteren Patienten oder Diabetikern. In einer einfachen Operation kann die getrübte Augenlinse entfernt und durch eine Intraokularlinse (IOL) ersetzt werden. die wesentlichste Komplikation ist die erneute Eintrübung und der Ausbildung eines sogenannten Nachstars bei etwa 28 % aller Pateienten innerhalb von 5 Jahren. Diese Eintrübung wird durch bei der Opration nicht vollständig entfernte Epthelzellen hervorgerufen, die proliferieren, an den Linsen anheften und entlang der Linsenoberfläche weiterwachsen.

<p> Die derzeitige Standardtherapie mittels Nd:YAG Laser kann mit erheblichen Kompliationen verbunden sein. Auch konnten alternative Linsenformen mit z.B. scharfen Kanten die Gesamtkosten der Behandlung nicht signifikant verringern und zahlreich pharmakologische Ansätze der Nachstarprophylaxe waren bislang ebenfalls nicht erfolgreich. <p> Eine neuartige nicht-toxische Beschichtung der Linsen mit Alkylphosphocholinen reduziert die Proliferation und die erneute Linseneintrübung durch nachwachsende Epithelzellen signifikant. Die beschichteten Linsen können in einer Standardoperation eingesetzt werden.

Weitere Informationen: PDF

Bayerische Patentallianz GmbH
Tel.: +49 89 5480177-0

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