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Hyaluronsäure-bindendes Protein (IHABP) zur Identifizierung neuronaler Stammzellen

23.03.2007
Die Therapie von erkrankten Zellen, Geweben oder Organen ist insbesondere bei neuralen Zellen schwierig bis unmöglich, da bereits differenzierte neuronale Zellen nicht mehr vermehrungsfähig sind und folglich nicht nachwachsen.

Daher ist die Identifizierung von totipotenten Stammzellen, insbesondere des Gehirns und die Regeneration von neuronalen Stammzellen erstrebenswert.Die Entwicklung basiert auf der Verwendung einer Nukleotidsequenz kodierend für ein intrazelluläres Hyaluronsäure-bindendes Protein (IHABP) zur spezifischen Identifizierung neuronaler Stammzellen aus einer Zellpopulation.

Weiterhin können aus sich differenzierten embryonalen Zellen diejenigen in einem frühen Zellstadium identifiziert werden, die sich zu Stammzellen entwickeln. Die Verwendung der Nukleotidsequenzen, Genkonstrukte und/oder Vektoren kann in In-vitro- oder in In-vivo-Systemen (eukaryontische Zellkulturen, Zellinien oder Tiere) erfolgen. Die Selektion kann durch den Nachweis des IHAB-Proteins selbst mit spezifischen Antikörpern oder durch den Nachweis eines zellfremden Reportergenproduktes erfolgen.

Damit lassen sich aus totipotenten embryonalen Zellen solche identifizieren, die sich im Laufe ihrer weiteren Differenzierung zu neuronalen Stammzellen und weiter z. B. zu Gehirnzellen entwickeln. Dies bietet Anwendungsmöglichkeiten in der Regenerations- und Transplantationsmedizin, sowie in der Behandlung degenerativer Nervenerkrankungen wie Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer.

Dr. Ludwig Witter
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
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