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Heißprägen zur Herstellung von Mikrobauteilen

23.03.2007
Aufgrund zunehmender Miniaturisierung in vielen Bereichen der Technik werden Verfahren benötigt, die die Herstellung von immer kleineren, präziseren und leistungsfähigeren Mikrobauteilen ermöglichen.

Für die Serienfertigung von Mikrobauteilen oder Halbzeugen aus Kunststoff oder mit einer Kunststoffmatrix wie z. B. Sintergrünkörper ist das Heißprägen prädestiniert. Es ermöglicht die automatisierbare Mikrostrukturierung sehr vieler ebener Komponenten auf einer oder beiden Seiten. Der Einsatz mehrschichtiger Halbzeuge erweitert das Einsatzspektrum zusätzlich, beispielsweise durch die Integration metallischer Leiterbahnen in Mikrostrukturen. Der besondere Vorteil des Heißprägens liegt in der hohen Fertigungsgüte. Der apparative Aufwand hält sich in Grenzen, da oftmals kommerziell erhältliches Equipment eingesetzt werden kann, das für die Aufgabe aufgerüstet wurde. Eine individuelle Anpassung der Systemparameter ist jedoch zwingend erforderlich.

Ideale Anwendungen finden sich in der Herstellung von Bauteilen oder Komponenten beispielsweise der Elektro- oder Nachrichtentechnik, der Medizintechnik oder Mess- und Regeltechnik beziehungsweise Automatisierung.

Dr. Andreas Weddigen
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_057110&lnode=3452

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Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

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