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Elastisches Implantat zur Stabilisierung der Wirbelsäule

21.03.2007
Defekte Wirbelsäulensegmente oder degenerierte Bandscheiben werden überwiegend durch Versteifen derselben repariert.

Die Bandscheibenerniedrigung sowie der Verlust der Führungs- und Stoßdämpferfunktion bedingen Einengungen der umschlossenen Nerven sowie nicht physiologische Bewegungen. Bei rechtzeitigem Erkennen eines solchen Defektes kann die Wirbelsäule und die Bandscheibe noch eine lange Zeit beweglich gehalten werden.Das vorliegende Implantat dient der elastischen Stabilisierung - hinsichtlich der Freiheitsgrade - von degenerierten Segmenten an der Lendenwirbelsäule. Über eine Pedikelschraubverankerung mit besonderer Lagerung werden dorsal die elastischen Elemente zwischen das Bewegungssegment, bestehend aus zwei benachbarten Wirbeln und der dazwischen liegenden Bandscheibe, eingepasst. Das Implantat kann sowohl translatorische als auch rotatorische Freiheitsgrade haben und zeichnet sich durch Elastizität sowohl im Druck- als auch im Zugbereich aus. Es kann über ein oder mehrere Segmente eingesetzt werden.

Das Implantat ermöglicht eine längere Elastizität bei Vorliegen eines Defektes der Wirbelsäule. Durch das Implantat werden die an der degenerierten Wirbelsäule verloren gegangenen Stoßdämpfer- und Führungseigenschaften der Zwischenwirbelscheibe ersetzt.

Dr. Ludwig Witter
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_056450&lnode=3452

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