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Zellkulturträger für die dreidimensionale Kultivierung von Zellen

20.03.2007
In den Life Sciences werden für Forschungs- und Produktionszwecke Zellkulturträger benötigt, die eine dreidimensionale Kultivierung lebender Zellen ermöglichen.

Anwendungen wie die Gewebezüchtung erfordern zusätzlich den Erhalt typischer Zellfunktionen, wofür Zellen engen Kontakt untereinander und die Möglichkeit des 3-D-Wachstums benötigen. Entwickelt wurde ein Verfahren zur kostengünstigen Produktion von Zellkulturträgern für die 3-D-Kultivierung lebender Zellen. Flächig angeordnete Mikrokavitäten ermöglichen eine aktive Nährstoffversorgung durch Perfusion oder Superfusion. Abmessungen der Mikrokavitäten sind an die Anwendung anpassbar, so dass Zellaggregate ohne Mangelerscheinungen kultiviert werden können. Erhalt typischer Zellfunktionen ist gegeben. Optimierung der Zelladhäsion ist durch Oberflächenmodifikation möglich. Kombinationen aus einzelligen Schichten mit 3-D-Aggregaten mit unterschiedlichen Funktionen sind aufgrund von Designvariationen denkbar.

Bei Anwendung in der pharmazeutischen Forschung ist es möglich, Wirkstoffe in kleinen Mengen bei hohem Durchsatz zu prüfen, einzelne Mikrokavitäten zu adressieren und die Zellkulturträger als Einwegeteil einzusetzen. Der Zellkulturträger eignet sich für die Bereitstellung von 3-D-Stammzellkulturen, in der Tumorforschung sowie zur Langzeitkultivierung in der Produktion von Biopharmazeutika und für das Tissue - Engineering.

Dr. Ludwig Witter
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
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Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

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Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

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Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

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