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Antireflexschicht mit Muster

26.03.2007
Ein Muster, das in eine Antireflexschicht auf einer reflektierenden Oberfläche eingebracht ist, eignet sich als Produkt- oder Sicherheitslabel, als Beschriftung oder als graphische Darstellung.

Die Antireflexschicht weist mit Luft gefüllte Poren auf und ist auf die reflektierende (undurchsichtige oder transparente) Oberfläche aufgebracht. Um die Antireflexschicht, mit einem Muster zu versehen, wird sie mit einem Stempel aus Gummi oder Silikon so bedruckt, dass die vorstehenden Strukturen des Stempels Bereiche in der Antireflexschicht zusammendrücken. Auf diese Weise überträgt sich die Struktur des Stempels auf die Antireflexschicht. Ein Muster lässt sich so auf die Oberfläche aufbringen, ohne dass das Muster die Übersichtlichkeit permanent stört, andererseits jedoch dauerhaft verfügbar ist. Solche Muster finden überall Verwendung, wo Anzeigen (Displays) zum Einsatz kommen wie z. B. Monitore, Handys, Handhelds oder Navigationsinstrumente, die als transparente Oberfläche dienen. Weitere Einsatzbereiche sind die Optik- oder die Solarindustrie, wo Linsen, Prismen, thermische oder photovoltaische Solarzellen geeignete transparente Oberflächen darstellen. Alle reflektierenden (auch lackierten) Oberflächen wie Instrumententafeln, Zifferblätter, Schaufenster, Schaukästen oder Vitrinen lassen sich mit zunächst einer Antireflexschicht und anschließend mit einem Muster versehen.

Dr. Stephan Gärtner
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_054613&lnode=3452

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