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Zeitraum für Aufnahme von Patienten in DiMelli auf sechs Monate erweitert

09.02.2010
Bayernweite Diabetes-Studie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: Vor einem Jahr hat DiMelli die ersten Teilnehmer aufgenommen. Bisher konnten sich neuerkrankte Diabetes-Patienten an diesem bayernweiten Forschungsprojekt beteiligen, wenn bei Studienaufnahme die Diagnosestellung nicht länger als vier Wochen zurücklag. Dieser Einschlusszeitraum ist ab sofort auf sechs Monate erweitert.

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Dadurch wird die Teilnahme an DiMelli noch mehr Patienten ermöglicht. Grundsätzlich kann jeder bayerische Arzt, egal ob Klinikarzt oder Niedergelassener, Diabetiker unter 20 Jahren in das Projekt aufnehmen. Der Diabetestyp spielt dabei keine Rolle. Aktuell sind über 100 Patienten, und damit circa jeder dritte Neuerkrankte, bei DiMelli eingeschrieben.


Die Besonderheit dieser Diabetes-Studie ist die zentralisierte qualitätskontrollierte und standardisierte Analyse der Autoantikörper. Die Ergebnisse werden dem Arzt durch eine Befundmitteilung kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Bestimmung Diabetes-assoziierter Autoantikörper hilft ihm, die Behandlung zu optimieren.

"Durch die Antikörperbestimmungen und die geplanten Charakterisierungen der zellulären Immunantwort hat DiMelli das Potenzial die verschiedenen Erscheinungsformen von Diabetes genauer zu untersuchen. Wichtig dafür ist, dass möglichst alle Neuerkrankten unter 20 Jahren, die von bayerischen Ärzten behandelt werden, auch bei uns eingeschrieben werden", so Frau Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Leiterin der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München (TUM) und Sprecherin des Kompetenznetzes Diabetes mellitus.

DiMelli wird gemeinsam von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und der Forschergruppe Diabetes der TUM durchgeführt. Die Studie ist ein Teilprojekt des Kompetenznetzes Diabetes mellitus, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Weitere Informationen zu DiMelli:
http://www.dimelli.de

Informationen zum Kompetenznetz Diabetes:
http://www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net

Kontakt für Ärzte und Patienten:

Forschergruppe Diabetes der TUM
Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler
Kölner Platz 1, 80804 München
Tel.: 089 3068-3380
E-Mail: dimelli@lrz.uni-muenchen.de

KVB
Christine Milz
Tel.: 089 57093-3267
E-Mail: info@dimelli.de

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 23.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
Bundesweit gibt es 17 Kassenärztliche Vereinigungen. Mit rund 24.000 Mitgliedern ist die KVB die größte unter diesen. Sie stellt die ambulante ärztliche Versorgung im Flächenstaat Bayern mit rund zwölf Millionen Einwohnern sicher. Sie ist auch die Vertretung ihrer Mitglieder - aller zugelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten, der ermächtigten Krankenhausärzte und der angestellten Ärzte in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) - gegenüber Politik und Krankenkassen.

Kontakt für Presseanfragen:
Christine Huber
Kölner Platz 1, 80804 München
Tel.: 089 3068-3380
Fax: 089 3068-7509
E-Mail: christine.huber@lrz.uni-muenchen.de

oder

Kirsten Warweg
Elsenheimerstraße 39, 80687 München
Tel.: 089 57093-2340
Fax: 089 57093-2195
E-Mail: kirsten.warweg@kvb.de

Christine Huber | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dimelli.de
www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net

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