Anzeige
"Wenn man sich die Kulturen von Naturvölkern auf der ganzen Welt anschaut, stellt man fest, dass Tanzen und Trommeln sehr natürliche und offenbar im Menschen veranlagte Verhaltensweise sind", sagt Peter Wright, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Sportmedizin/-biologie der TU Chemnitz. Diese beiden Bewegungsformen sind Teil des Fitnesstrends "Drums Alive", den die US-Amerikanerin Carrie Ekins erfunden hat.
"Drums Alive breitet sich immer weiter aus - von Australien über Japan, die USA und Europa. In Bayern ist die Bewegungsform sogar schon in den Sportlehrplan aufgenommen", berichtet Wright. Probeweise sei sie in anderen Ländern auch schon im Mathematikunterricht eingesetzt worden. Forschungsseitige Grundlagen, die den Erfolg des Trends erklären, gebe es bisher jedoch noch keine.
Diese Lücke will ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der TU Chemnitz schließen, um eine weitere Verbreitung von Drums Alive auf solide Beine zu stellen. Beteiligt sind die Chemnitzer Professuren Sportmedizin/-biologie, Sportsoziologie/-ökonomie, Sportpädagogik/- didaktik, Bewegungswissenschaft, Mediennutzung, Interkulturelle Kommunikation sowie Klinische Psychologie.
Zwei Trommelsticks und ein Gymnastikball sind das benötigte Equipment für Drums Alive; vereint werden Elemente von Aerobic, Zirkeltraining, Tanz und Schlagzeug. "Wir werden den Einsatz dieser Form des Trommelns in der Therapie erforschen, wo sie zum Beispiel für die Arbeit mit Kindern mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ADHS sowie mit Depressionspatienten angewendet werden könnte", sagt Wright und
ergänzt: "Außerdem betrachten wir die Einsatzmöglichkeiten in der Schule, im Aggressionsmanagement bei Jugendlichen und bei der Integration von Behinderten." 100 Probanden verschiedener Altersgruppen untersuchen die Forscher. Dabei bilden sie Gruppen aus 15 Personen, die jeweils in zwei Lehreinheiten Drums Alive trainieren, bevor in der Messungseinheit Puls und Laktatwerte der Probanden erfasst, ihr Atemgas analysiert, ihr subjektives Belastungsgefühl abgefragt sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests durchgeführt werden.
Die Studie ist Teil des "Drumming Projects" der Professur Sportmedizin/- biologie der TU Chemnitz, zu dem auch die Untersuchung der körperlichen Belastung von Schlagzeugspielern gehört.
Weitere Informationen erteilen Peter Wright, Telefon 0371 531-35590, E- Mail peter.wright@hsw.tu-chemnitz.de, und Thomas Hauser, Telefon 0371 531-36959, E-Mail thomas.hauser@hsw.tu-chemnitz.de.
Wichtiger Hinweis für die Medien:
Am 20. Januar 2010 besteht um 14 Uhr im Pegasus-Center an der Reichenhainer Straße 31-33 (Eingang Stadlerstraße) die Möglichkeit für
Foto- und Filmaufnahmen sowie Interviews. Zur Verfügung stehen Ihnen Peter Wright, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Sportmedizin/- biologie, sowie weitere am Projekt beteiligte TU-Mitarbeiter und -Studenten, außerdem die Erfinderin von "Drums Alive", Carrie Ekins, und die Begründer des "Clem Burke Drumming Projects", nach dessen Vorbild die Chemnitzer Forscher die körperliche Belastung von Schlagzeugspielern untersuchen, Dr. Steve Draper von der Universität Gloucestershire und Dr. Marcus Smith von der Universität Chichester.
Am 21. Januar 2010 besteht zudem um 10 Uhr die Möglichkeit für Foto- und Filmaufnahmen während der Testdurchführung mit Fünftklässlern des Chemnitzer Geogius-Agricola-Gymnasiums (Ort: Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft, Lutherstraße 2).
Katharina Thehos | Quelle: Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen: www.tu-chemnitz.de/tu/presse/
Weitere Berichte zu: Aerobic > Aggression > Aggressionsmanagement > Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ADHS > Bewegungsform > Drumming > Drumming Projects > Drums > Fitnesstrend > Sportmedizin/-biologie > Trommeln > Zirkeltraining
Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ein Kilogramm Fleisch so klimaschädlich wie bis zu 1600 Kilometer Autofahrt
24.05.2012 | FEWD Forschungsstelle für Ethik u. Wissenschaft im Dialog, Universität Wien
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten