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Studie von Johnson Controls zeigt: Büroangestellte erwarten bis 2020 signifikante Veränderungen ihres Arbeitsumfeldes

16.08.2011
Steigender Bedarf an Arbeitsumfeldern und Technologien, die Teamarbeit fördern

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Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS), der weltweit führende Anbieter von integrierten Real Estate- und Facility Management-Dienstleistungen, hat in einer internationalen Studie untersucht, welche Veränderungen Büroangestellte bis 2020 in Bezug auf ihr Arbeitsumfeld erwarten. Die Befragten gehen davon aus, dass die Büroarbeit der Zukunft wesentlich stärker in Teams stattfinden wird, als dies in heutigen Arbeitsumfeldern der Fall ist.


Für die Studie wurden 1.700 Büroangestellte in sieben Ländern befragt. Sie erwarten, dass sie durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien künftig mehr Arbeitszeit im Team anstatt an ihrem Schreibtisch verbringen werden. Interaktive digitale Bildschirme, berührungsempfindliche Oberflächen und die Möglichkeit, durch Videokonferenzen mit Standorten an jedem Ort der Welt verbunden zu sein, sollen gemeinschaftliches Arbeiten fördern. Die erwartete Zunahme der Arbeitszeit in virtuellen Teams bedeutet umgekehrt, dass die Angestellten immer weniger Zeit in Einzelbüros, am Telefon oder in traditionellen Besprechungszimmern verbringen.

Dr. Marie Puybaraud, Leiterin Johnson Controls GWS Global WorkPlace Innovation, sagte: „Wir wissen, dass die Teamarbeit im Büro ein wichtiger Treiber für Kreativität, Innovation und somit für den Geschäftserfolg ist. Das Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Es gibt zwar schon heute verschiedene Technologien für die Zusammenarbeit in Teams. Die Studie zeigt jedoch, dass eine große Diskrepanz zwischen den heutigen Möglichkeiten einer gezielten Zusammenarbeit und dem Bedarf, der sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts auftun wird, besteht. Unternehmen, die nicht in kollaborative Technologien und neue Arbeitsumfelder investieren, behindern Produktivität. Dies wiederum hat Auswirkungen auf alle, die neue Arbeitswelten entwerfen oder die bestehenden neu gestalten.”

Auch der typische Büroarbeitsplatz wird sich wahrscheinlich verändern. Während derzeit nur ein Fünftel der Befragten häufig Team-Arbeitsbereiche mit speziellen Technologien zur Zusammenarbeit nutzt, werden dies in neun Jahren vermutlich bereits 52 Prozent tun. Umgekehrt sinkt die Bedeutung von traditionellen Besprechungsräumen: 40 Prozent der Befragten sagten, dass sie solche Räume derzeit regelmäßig nutzen; für das Jahr 2020 können sich das nur noch 27 Prozent vorstellen. Auch das Telefonieverhalten ändert sich: 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie häufig ihr Schreibtischtelefon nutzen, für das Jahr 2020 erwartet das nur noch ein Drittel.

„Die Studie zeigt, dass Arbeitsumgebungen, die nach dem Einheitsprinzip gestaltet sind, weniger effektiv sind als auf konkrete Zwecke ausgerichtete Arbeitsplätze. Es gibt keine zwei Organisationen, die sich genau gleichen. Deshalb muss jedes Unternehmen den verfügbaren Büroraum so gestalten, dass er das jeweilige Geschäftsmodell und die Unternehmenskultur am besten unterstützt. Die Entwicklung hin zu vermehrter Zusammenarbeit in Teams wird deshalb auch die Denkweise ändern, in der Unternehmen ihre Immobilien planen. Räumlichkeiten, die gezielt die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern fördern, werden einen größeren Anteil der Fläche eines Büros einnehmen. Es geht also künftig auch um ein besseres Verständnis des Zusammenspiels von Technologien, Arbeitsweisen sowie davon, wie Menschen interagieren und welche Rolle das Arbeitsumfeld dabei hat“, so Marie Puybaraud.

Der Gebrauch von Videokommunikation und anderen Echtzeitkommunikationstechnologien wird ebenfalls deutlich zunehmen. Die befragten Büroangestellten gehen davon aus, dass sie im Jahr 2020 die Möglichkeit zu Webkonferenzen, Instant Messaging und Videokonferenzen deutlich häufiger nutzen werden. Der Anteil derjenigen, die regelmäßig an Webkonferenzen teilnehmen, wird sich wahrscheinlich verdreifachen – von heute 19 Prozent auf 57 Prozent im Jahr 2020. Die Angestellten erwarten außerdem, dass sie dann auch Technologien zur Zusammenarbeit nutzen werden, die derzeit noch in der Entwicklung sind. So geht knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent) davon aus, dass es 2020 dreidimensionale Videokonferenzen mit einer besseren Bildschirmtiefe und realistischeren Ansicht geben wird.

Wichtigste Ergebnisse – Bürotechnologien und -arbeitsplätze heute und im Jahr 2020:

• Häufige Nutzung von Webkonferenzen: heute 19 Prozent versus 57 Prozent im Jahr 2020

• Zweidimensionale Videokonferenzen: 18 Prozent vs. 51Prozent

• Dreidimensionale Videokonferenzen: 44 Prozent erwarten im Jahr 2020 eine häufige Nutzung

• Instant Messaging: 33 Prozent vs. 54 Prozent

• Schreibtischtelefon: 50 Prozent vs. 33 Prozent

• Teamarbeitsplätze mit fest installierten kollaborativen Technologien: 20 Prozent vs. 52 Prozent

• Spezielle Räume für die Zusammenarbeit mit Kollegen: 18 Prozent vs. 36 Prozent

• Traditionelle Besprechungsräume: 40 Prozent vs. 27 Prozent


Über die Studie
Das Forschungsprojekt “Collaboration 2020” (Zusammenarbeit 2020) wurde von Dr. Marie Puybaraud, Leiterin Global WorkPlace Innovation bei Johnson Controls Global WorkPlace Solutions, und Dr. Kjetil Kristensen, Strategieberater Collaboration bei Kristensen Consulting, durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, einen besseren Überblick davon zu bekommen, wie sich kollaborative Arbeitsmuster auf den Geschäftserfolg von Unternehmen auswirken. Die Studie untersuchte, wie Angestellte heute bestimmte Technologien nutzen bzw. in welchen Arbeitsumgebungen sie arbeiten und welche Veränderungen sie diesbezüglich bis 2020 erwarten. Dafür befragten die Autoren 1.700 Büroangestellte aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien, Indien, Kanada und China mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. 51,6 Prozent der Teilnehmer waren Frauen, 48,4 Prozent Männer.

Über Johnson Controls:
Johnson Controls ist ein weltweit führendes Technologie- und Industrieunternehmen mit einem breit gefächerten Produkt- und Serviceangebot und Kunden in über 150 Ländern. Mit 154.000 Mitarbeitern stellt Johnson Controls hochwertige Produkte her und bietet Dienstleistungen und Lösungen, mit denen das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Energie- und Gesamteffizienz von Gebäuden leistet. Bleibatterien, innovative Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Innenraumlösungen für die Automobilindustrie ergänzen das Portfolio. Bereits 1885 begann das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit – mit der Erfindung des ersten elektrischen Raumthermostats. Durch seine solide Wachstumsstrategie und den Ausbau von Marktanteilen schafft das Unternehmen Werte für seine Anteilseigner und trägt zum Erfolg seiner Kunden bei. Weitere Informationen unter www.johnsoncontrols.de

Über Global WorkPlace Solutions
Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS) ist ein weltweit führender Anbieter von integrierten Real Estate und Facility Management Dienstleistungen. 20.000 Mitarbeiter betreuen in 75 Ländern mehr als 140 Mio. m² Immobilienfläche für renommierte internationale Unternehmen. Mit maßgeschneiderten Lösungen steigert das Unternehmen die Gebäude- und Energieeffizienz, senkt die Arbeitsplatzkosten und schafft somit Wettbewerbsvorteile. Seit dem Jahr 2000 hat Global WorkPlace Solutions mehr als drei Milliarden US-Dollar für seine Kunden eingespart. Weitere Informationen unter www.johnsoncontrols.de/globalworkplacesolutions


KONTAKT:
John Davies
+44 1252 346409
John.P.Davies@jci.com

John Davies | Quelle: Johnson Controls
Weitere Informationen: www.johnsoncontrols.de
www.johnsoncontrols.de/globalworkplacesolutions

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