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Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit können ab sofort diese Stichprobe für besonders innovative Forschungsprojekte nutzen, den Fragenkatalog mitgestalten und die Daten anschließend zeitnah analysieren.
Wer Forschungsthemen, Fragenmodule oder Einzelfragen integrieren möchte, kann sich jederzeit bewerben. Die Bewerbungsrichtlinien wurden im Herbst 2011 vom Survey Committee des SOEP verabschiedet. Sie finden sich auch unter http://www.diw.de/en/diw_01.c.388919.en/soep_is_regulatories.html
Die Aufstockung der Kern-SOEP-Stichprobe und die Einrichtung einer Innovations-Stichprobe hatte der Wissenschaftsrat nach der Evaluation des SOEP 2009 empfohlen. Die SOEP Innovation-Stichprobe (SOEP-IS) eignet sich für Kurzzeitexperimente, aber vor allem auch für Langzeit-Erhebungen, die im Kern-SOEP nicht möglich sind - zum Beispiel, weil es sich um noch nicht etablierte Instrumente oder sehr spezifische Erkenntnisinteressen handelt.
Die Feldarbeit findet in der Regel jedes Jahr zwischen September und Dezember statt. 2012 werden zunächst knapp 3.000 Menschen in 1.600 Haushalten an der neuen SOEP-Studie teilnehmen. Diese Männer und Frauen werden zum größten Teil schon seit 2009 im Rahmen eines Aufwuchs-Samples mit Kern-Fragen des SOEP befragt. Es liegen also bereits reichhaltige Verlaufsdaten für die künftige SOEP Innovations-Stichprobe vor. Laut Empfehlung des Wissenschaftsrates soll die SOEP Innovations-Stichprobe bis 2017 auf maximal etwa 5.000 Haushalte ausgebaut werden.
Wer eigene Forschungsfragen in die Innovations-Stichprobe einbringen möchte, kann sich mit seinem Vorhaben ab sofort beim „SOEP Survey Management“ bewerben. Damit spezifische Fragen und gegebenenfalls auch Verhaltensexperimente in die Erhebung 2013 integriert werden können, muss die Bewerbung spätestens am 31.12.2012 eingehen. Bei komplizierten Vorhaben ist gegebenenfalls ein längerer Vorlauf notwendig.
Interessierte Forscherinnen und Forscher sollten sich so schnell wie möglich an das „SOEP Survey Management“ wenden und ihr Vorhaben kurz darstellen. Wird das Vorhaben survey-methodisch als durchführbar erachtet, folgt das offizielle Bewerbungsverfahren. Darin überprüft und gewichtet ein Ausschuss des SOEP-Survey Committee die inhaltliche Bedeutung und Relevanz der vorgeschlagenen Fragestellungen. Wenn das vorgeschlagene Projekt bereits durch die DFG oder andere Drittmittel gefördert ist, entfällt dieser Schritt. Da auch für DFG- oder andere Projekte die survey-methodische Durchführbarkeit gewährleistet sein muss, sollten interessierte Forscher sich vor Abgabe eines Antrags an die DFG oder einen anderen renommierten Förderer mit dem „SOEP Survey Management“ in Verbindung setzen.
Bewerbungen sind auf Englisch zu richten an SOEP-surveymanagement@diw.de. Für weitere Fragen steht Dr. David Richter zur Verfügung (drichter@diw.de).
Weitere Informationen zum Forschungsdatenzentrum des SOEP: http://www.diw.de/de/diw_02.c.221180.de/fdz_soep.html
Kontakt:
Dr. David Richter (drichter@diw.de)
Monika Wimmer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.diw.de/de/diw_02.c.221180.de/fdz_soep.html
Weitere Berichte zu: Committee for Advanced Therapies > DFG > Innovations-Stichprobe > SOEP > Wissenschaftsrat
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