Anzeige
Chemikalien, die üblicherweise in der Verpackung von Lebensmitteln, Polstermöbeln und Teppichen vorkommen, können unter Umständen die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen. Wissenschaftler der University of California untersuchten die Werte der perfluorierten Chemikalien (PFC) im Blut von 1.240 Frauen. Es zeigte sich, dass Frauen mit höheren Werten eher erst später schwanger wurden. Details der Studie wurden im Fachjournal Human Reproduction veröffentlicht.
Perfluorierte Chemikalien werden von der Industrie gerne eingesetzt, da sie hitzebeständig sowie wasser- und ölabweisend sind. Große Konzentrationen wurden laut BBC bereits mit Organschädigungen bei Tieren in Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus haben die Chemikalien die Fähigkeit, lange Zeit im Körper zu bleiben. Im Rahmen der Tests analysierten die Forscher Blutproben der Frauen und befragten sie, ob deren Schwangerschaft geplant war und wie lange es dauerte, bis sie schwanger wurden. Die Menge der im Blut nachgewiesenen Chemikalie reichte von 6,4 Nanogramm pro Milliliter Blut bis zu 106,4 Nanogramm.
Als die Frauen entsprechend den Blutwerten in vier Gruppen aufgeteilt wurden, zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit einer Unfruchtbarkeit bei Frauen mit höheren Chemikalien-Werten deutlich höher war. Laut Chunyuan Fei, einer der Mitautorinnen der Studie, hätten frühere Studien nahegelegt, dass diese Chemikalien das Wachstum des Kindes in der Gebärmutter beeinträchtigen könnten. Frauen mit höheren Chemikalien-Werten hätten laut der aktuellen Studie zusätzlich mehr Probleme mit unregelmäßigen Menstruationszyklen.
Denkbar sei daher, dass die Beeinflussung des Hormonhaushalts dafür verantwortlich ist. Studienleiter Jorn Olsen erklärte, dass das Team derzeit auf weitere Studien warte, die den Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeitsproblemen und perfluorierten Chemikalien nachwiesen.
Michaela Monschein | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.ucla.edu
Weitere Berichte zu: Chemikalien-Werten > Fruchtbarkeit > Gebärmutter > Hormonhaushalt > Human Reproduction > Menstruationszyklen > Nanogramm > Perflourierte Chemikalien > PFC > Polstermöbel > Schwangerschaft > Teppiche > Verpackung von Lebensmitteln
Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ein Kilogramm Fleisch so klimaschädlich wie bis zu 1600 Kilometer Autofahrt
24.05.2012 | FEWD Forschungsstelle für Ethik u. Wissenschaft im Dialog, Universität Wien
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten