Anzeige
Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals http://www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 860 Fachinformatiker/innen haben sich daran beteiligt.
"Mit dieser Erhebung können wir die Einkommenssituation dieser Berufsgruppe in verschiedenen Branchen abbilden", sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck. Es reicht von 2.354 Euro im Bereich unternehmensbezogener Dienstleistungen über 2.502 Euro im Bereich Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte bis zu 3.264 Euro im Bankgewerbe (siehe Grafik in der pdf-Version dieser PM; Link unten).
Die Daten kommen u. a. zu folgenden Ergebnissen:
- Berufserfahrung zahlt sich aus. Das Monatseinkommen von Fachinformatikern/innen mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung beträgt im Schnitt 2.247 €, bei 10 bis 14 Jahren Berufserfahrung steigt es auf rund 3.001 € und bei über 20 Jahren Berufserfahrung klettert es auf rund 3.619 €.
- Betriebsgröße: In Betrieben mit unter 100 Beschäftigten beträgt das durchschnittliche Monatseinkommen der Fachinformatiker/innen 2.331 €. In Betrieben mittlerer Größe klettert es im Durchschnitt auf 2.656 € und in Betrieben mit über 500 Beschäftigten ist der Durchschnittsverdienst mit 2.934 € am höchsten.
- Frauen - Männer: Frauen verdienen als Fachinformatikerinnen mehr als ihre männlichen Kollegen. Im Durchschnitt liegt ihr Einkommen mit 2.661 € rund 2 % über dem der Männer mit 2.602 €. Mit zunehmender Berufserfahrung dreht sich diese Einkommensdifferenz allerdings um.
- Tarifbindung: Fachinformatiker/innen profitieren von der Tarifbindung. In tarifgebundenen Betrieben liegt ihr Monatseinkommen mit durchschnittlich 2.876 € rund 15 Prozent bzw. 436 € über dem Gehalt ihrer Kollegen und Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Betrieben.
- West/Ost: Während eine Fachinformatikerin oder ein Fachinformatiker in Westdeutschland durchschnittlich 2.659 € erhält, bekommt sie/er in Ostdeutschland 2.033 €. In den neuen Bundesländern verdienen damit Fachinformatiker/innen rund 24 Prozent weniger als ihre Kollegen/innen in den alten Bundesländern.
- Überstunden: Rund 59 Prozent der Fachinformatiker/innen arbeiten im Allgemeinen mehr als vertraglich vereinbart. Knapp 62 Prozent davon bekommen dafür eine entsprechende Bezahlung oder Freizeitausgleich, rund 38 Prozent erhalten keine Überstundenvergütung.
Das Projekt "LohnSpiegel" erhebt und analysiert die Einkommens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in Deutschland. Es ist Bestandteil des internationalen Wage-Indicator-Netzwerks, an dem Projekte aus insgesamt 40 Ländern mit gleicher Zielrichtung beteiligt sind. Die LohnSpiegel-Daten werden im Rahmen einer kontinuierlichen Online-Erhebung ermittelt, an der sich die Besucherinnen und Besucher der Webseite "www.lohnspiegel.de" freiwillig und anonym beteiligen können. Zurzeit bietet der LohnSpiegel einen Gehalts-Check für rund 280 Berufe.
Die PM mit Grafik: http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2010_03_04.pdf
Die komplette Auswertung als pdf: http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2010_03_04_studie.pdf
Ansprechpartner in der Hans Böckler Stiftung
Dr. Reinhard Bispinck
Leiter des WSI-Tarifarchivs
Tel.: 0211-7778-232
E-Mail: Reinhard-Bispinck@boeckler.de
Dr. Heiner Dribbusch
Tel.: 0211/7778-217
E-Mail: Heiner-Dribbusch@boeckler.de
Fikret Oez
Tel.: 0211/7778-230
E-Mail: Fikret-Oez@boeckler.de
Rainer Jung
Leiter Pressestelle
Tel.: 0211-7778-150
E-Mail: Rainer-Jung@boeckler.de
Rainer Jung | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.boeckler.de
www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2010_03_04.pdf
Weitere Berichte zu: Berufserfahrung > Fachinformatiker/innen > LohnSpiegel > Monatseinkommen > Online-Umfrage > Tarifbindung
Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ein Kilogramm Fleisch so klimaschädlich wie bis zu 1600 Kilometer Autofahrt
24.05.2012 | FEWD Forschungsstelle für Ethik u. Wissenschaft im Dialog, Universität Wien
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten