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Mobile Arbeitsplätze haben vielfältige Ausprägungen: Der Heimarbeitsplatz für junge Väter fällt ebenso darunter wie die Arbeit im Satellitenbüro. Bisher allerdings arbeiten nur drei bis sieben Prozent der Arbeitnehmer ausschließlich mobil.
"Diese Zahl wird in den kommenden Jahren rasant zunehmen: 2020 könnte der Anteil der Mobile Workers bereits bei 20 Prozent liegen", sagt Dr. Alexander Kaszubiak, Senior Consultant bei Steria Mummert Consulting. "Denn aufgrund der wachsenden Vernetzung der Wirtschaft werden solche mobilen Arbeitsplätze für die Unternehmen immer wichtiger. Die Mitarbeiter sollen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein."
So richten beispielsweise immer mehr Unternehmen Arbeitsplätze bei ihren Lieferanten ein und Dienstleister arbeiten zur Projektunterstützung über lange Zeit im Büro der Kunden. Längst können den Mobile Workers dabei alle Programme und Informationen zur Verfügung gestellt werden, über die auch ihre Kollegen in den Firmenbüros verfügen - beispielsweise mit Hilfe von Cloud Computing.
Und über E-Akten sind Mitarbeiter von überall aus in der Lage, gemeinschaftlich an Projekten zu arbeiten. Aus umweltpolitischer Sicht eine gute Lösung, wird doch durch die Verringerung von Fahrtwegen der Kohlendioxid-Ausstoß gesenkt. Die Unternehmen haben dabei jedoch einen ausreichenden Datenschutz und IT-Sicherheit zu gewährleisten.
"Auch das Wohl der mobilen Beschäftigten darf nicht aus dem Blick geraten. Natürlich müssen im Home-Office die gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen gelten", so Kaszubiak. Spezielle Schulungen für diese Mitarbeiter zu Themen wie Zeitmanagement, Stressbewältigung und Selbstmanagement helfen, einer möglichen Selbstausbeutung vorzubeugen und die Work-Life-Balance zu gewährleisten."
Birgit Eckmüller | Quelle: Steria Mummert Consulting
Weitere Informationen: www.steria-mummert.de
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