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Für die junge Generation besitzen Internet, Handy und soziale Netzwerke mittlerweile eine überragende Stellung, während das Auto als Statussymbol in den letzten Jahren signifikant an Bedeutung verliert.
Eine neue Studie des Center of Automotive der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach untersucht, ob die zunehmende „IT-Vernetzung des Automobils“ die Attraktivität von Autos für die junge Generation erhöhen kann. Inwiefern können die Automobilhersteller die iPhone-Generation wieder für das Auto begeistern, indem sie es internetfähig machen und mit der Außenwelt vernetzen? Und: welche Fahrzeughersteller sind dabei bislang erfolgreich.
Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Automobilhersteller in den letzten Jahren ihre Anstrengungen zur IT-Vernetzung des Fahrzeugs erheblich erhöht haben. Die 18 globalen Automobilhersteller haben die Zahl der fahrzeugtechnischen Innovationen in den Bereichen Telematik, Unterhaltung sowie Fahrerassistenzsysteme zwischen 2005 und 2009 von 58 auf 91 Neuerung erhöht (+56%). Mit 53 Neuerungen haben Fahrerassistenzsysteme dabei die wichtigste Bedeutung gefolgt von Telematik-Innovationen.
Während in der Vergangenheit die Vernetzung innerhalb des Fahrzeugs im Vordergrund stand, wird zunehmend die Vernetzung des Fahrzeugs mit der Außen- bzw. Internetwelt im Vordergrund stehen. Hier gibt es noch erheblichen Nachholbedarf. Aber die bisherigen Innovationen und weiteren Strategien der Automobilhersteller zeigen, dass die Vision „unfallfreies Fahren“ oder auch das „Fahren mit Autopilot“ bzw. das „fahrerlose Auto“ keine fernen Utopien mehr sind.
Ob für die junge Generation dadurch das Auto wieder attraktiver wird, wird derzeit u.a. im Rahmen einer empirischen Befragung unter 18-25-Jährigen untersucht. Unter aktiver Mitwirkung von Bachelor- und Master-Studenten im Bereich Automobilwirtschaft und durch das Center of Automotive der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach sollen die die Potentiale des „vernetzten Autos“ für die iPhone – Generation ermittelt werden. Erste Ergebnisse der Befragung werden Anfang nächsten Jahres vorgestellt.
Bachelor- und Master-Studierenden des Fachbereichs Automobilwirtschaft der privaten staatlich anerkannten FHDW wird die Möglichkeit gegeben, an aktuellen Forschungsprojekten mitzuwirken und ihr theoretisches Wissen von Seminaren und –Vorlesungen durch Mitarbeit in Projekten an der Hochschule oder bei Unternehmen zu ergänzen. Im dreijährigen dualen Bachelor-Studiengang Bachelor of Arts in Business Administration mit Schwerpunkt „Automotive“ studieren derzeit in Kleingruppen insgesamt rund 50 Studierende in Kooperation mit Automobilherstellern, Zulieferern und Automobilhandelsunternehmen.
Seit diesem Jahr macht die FHDW den Bachelor-Absolventen noch ein weiterführendes Angebot: Fortan besteht am Standort Bergisch Gladbach die deutschlandweit einzigartige Möglichkeit, einen Masterabschluss im Fach Automobilwirtschaft auch berufsbegleitend zu erreichen. Aufgrund seiner hohen Praxisorientierung steht der Master of Arts in Automotive Management auch Absolventen wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge offen, die ihrem Karriere- und Qualifikationsprofil ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Studierenden und Absolventen geben wollen.
Weiterführende Informationen zu den Studiengängen erhalten Sie unter www.fhdw-gl.de bzw. am Center of Automotive (Tel. 02202 9527-376; stefan.bratzel@fhdw.de)
Prof. Dr. Stefan Bratzel | Quelle: FHDW Center of Automotive
Weitere Informationen: www.center-of-automotive.de
www.fhdw-gl.de
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