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Die deutschen Autofahrer verlangen, dass die nächste Generation intelligenter Fahrzeugtechnik vor allem ihre Sicherheit auf der Straße erhöht. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die der Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forsa mehr als 1000 Autonutzer in deutschen Privathaushalten befragt hat.
82 Prozent der Befragten hätten gern ein Nothaltesystem, das bei plötzlich auftretenden Gesundheitsproblemen, etwa einer Herzattacke, das Steuer übernimmt. Ebenfalls hoch im Kurs stehen automatische Notbremsassistenten (78 Prozent), Systeme zur Kommunikation von Autos untereinander (71 Prozent) und Abstands-Tempomaten (66 Prozent).
Nicht minder wichtig sind den Autofahrern Unterhaltungs- und Informationssysteme. So würde fast jeder zweite ein integriertes Navigationssystem nutzen (43 Prozent). 41 Prozent hätten gerne ein digitales Autoradio. Bereits jeder Zehnte zeigt Interesse, in Zukunft während der Fahrt im Internet zu surfen (10 Prozent) und sich unterwegs auch E-Mails vorlesen zu lassen (6 Prozent).
"Wer als Automobilhersteller die Vielzahl technologischer Möglichkeiten beim In-Vehicle-Infotainment frühzeitig erkennt und für Innovationen nutzt, wird künftig die Nase vorn haben", sagt Andreas Baier, Geschäftsführer im Bereich Automotive bei Accenture. "Die Automobilindustrie ist gefordert, Lösungen zu finden, um Dienste wie das digitale Radio und Video-on-Demand, Navigationssysteme mit Verkehrsmeldungen, mobiles Bezahlen, WiFi für mobile Geräte, Telematikanwendungen, Notruf- und Nothaltesysteme, Fernwartung, die Kommunikation von Autos untereinander und das Aufspüren gestohlener Fahrzeuge zu integrieren."
Derzeit nutzen die deutschen Autofahrer von allen IVI-Anwendungen am häufigsten mobile Navigationssysteme (37 Prozent) und die damit verbundene Möglichkeit, sich Hotels, Tankstellen oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe anzeigen zu lassen (19 Prozent).
Weiterhin beliebt sind eingebaute Satellitennavigationssysteme (15 Prozent) sowie Autoradios, mit denen digitale Programme empfangen werden können (12 Prozent). Neuere Anwendungen wie elektronische Einpark-Assistenten (4 Prozent) oder in die Windschutzscheibe integrierte Instrumentenanzeigen (2 Prozent) sind dagegen bislang noch wenig verbreitet. Die Fahrer von Luxusautos nehmen diese Anwendungen jedoch schon häufiger in Anspruch. Automatische Abstands-Tempomaten nutzen bereits 16 Prozent der Fahrer aus dieser Gruppe.
"Bei der nächsten Generation von weiter verbesserten und miteinander verbundenen In-Vehicle-Services wird nicht eine einzige ,Killer-App' im Vordergrund stehen, sondern vielmehr mehrere Services", sagt Marcello Tamietti, Geschäftsführer im Bereich Connected Vehicle bei Accenture. "Durch offene Plattformen ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Verbraucher, wie die in Deutschland befragten, können dann die gewünschten Anwendungen direkt aus ihrem Fahrzeug herunterladen. Geräte und Software müssen integriert und vernetzt werden, etwa mit Hilfe von Cloud-basierten Systemen und für die unterschiedlichen Betriebssysteme und offenen Plattformen ausgelegt sein."
Nach Einschätzung des aktuellen Accenture-Reports "Perspectives on In-Vehicle Infotainment Systems and Telematics" wird der Markt für IVI-Systeme und Telematik - ein Schwerpunktthema auf der diesjährigen IAA - im Jahr 2012 die Marke von 50 Milliarden Euro durchbrechen.
Obwohl die Marktdurchdringung von IVI-Systemen bei Fahrzeugen in den niedrigen und mittleren Preisklassen noch sehr gering ist, werden diese Systeme in naher Zukunft in allen Segmenten wachsen. Bei Luxus- und anderen hochpreisigen Fahrzeugen wird die Marktdurchdringung in diesem Zeitraum nahezu komplett sein. "Für die Fahrzeughersteller besteht die Herausforderung darin, den Absatz zu steigern, indem sie die richtige Technologie in ihrer Fahrzeugflotte nutzen", sagt Andreas Baier.
Über die Studie:
Für die repräsentative Studie "Infotainment im Auto 2011" hat Accenture in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forsa bundesweit 1.001 Autonutzer aus Privathaushalten im Alter ab 18 Jahren nach ihren Erwartungen an intelligente Fahrzeugtechnologie befragt.
Pressekontakt:
Accenture
Uwe Schick
Tel.: (06173) 94 698 19
E-Mail: uwe.schick@accenture.com
Campus Kronberg 1
61476 Kronberg im Taunus
Uwe Schick | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.accenture.de
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