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Die Ergebnisse der Studie werden am 26. November 2008 in der renommierten Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Asssociation" (JAMA 2008; 300 [20]:2379-2388) veröffentlicht.
Die Forscher um Prof. Mary Whooley von der University of California in San Francisco haben mehr als 1 000 Patienten mit bestehender koronarer Herzerkrankung durchschnittlich fünf Jahre lang begleitet.
Dabei wurden die Schwere der Herzerkrankung und psychologische Faktoren - wie eine Depression - genau charakterisiert. Ferner wurden zahlreiche biologische Faktoren bestimmt, die den Zusammenhang zwischen Depression und kardiovaskulären Ereignissen erklären könnten. Dazu gehört beispielsweise eine erhöhte Konzentrationen von Stresshormonen und Entzündungsparametern. Zudem wurden Verhaltensweisen wie Rauchen und körperliche Aktivität gemessen.
Es zeigte sich, dass Patienten, die initial depressiv waren, nach fünf Jahren ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und eine höhere Sterblichkeit aufwiesen. Dies war vor allem auf die geringere körperliche Aktivität der depressiven Patienten zurückzuführen.
Daher könnten Interventionen, die die körperliche Aktivität depressiver Herzpatienten verbessern, geeignet sein, dem erhöhten kardiovaskulären Risiko und der höheren Sterblichkeit entgegenzuwirken.
Maren Puttfarcken | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uke.uni-hamburg.de
Weitere Berichte zu: Depression > Depressive > Entzündungsparameter > Herzerkrankung > Herzinfarktrisiko > körperliche Aktivität > Schlaganfall > Sterblichkeit
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