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Ein erhöhter Blutcholesterinspiegel gilt als zentraler Risikofaktor für die Entstehung von Arteriosklerose und damit einhergehenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Inzwischen ist bekannt, dass auch chronische, unbemerkt ablaufende Entzündungen eine bedeutsame Rolle bei der Krankheitsentstehung spielen.
"Durch eine Senkung des Cholesterinspiegels und des Entzündungsgeschehens lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich reduzieren", sagt Prof. Andreas Hahn, Leiter des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung.
In einer Ernährungsstudie wird das Institut der Leibniz Universität Hannover untersuchen, inwieweit ein erhöhter Spiegel an Cholesterin und Entzündungsmarkern durch die Gabe eines bestimmten Nährstoffpräparates gesenkt werden kann. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Vitamin E aus Palmfrüchten und speziellen Pflanzenwirkstoffen - so genannten Flavonoiden - aus Zitrusfrüchten.
Ziel der Untersuchung ist es, mit den in Kapselform verabreichten Nährstoffkonzentraten, einen erhöhten Cholesterinspiegel und das Entzündungsgeschehen zu reduzieren - um damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Die dafür gesuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten zwischen 18 und 75 Jahre alt sein und keine schweren Begleiterkrankungen haben. Zudem sollten sie erhöhte Cholesterinspiegel aufweisen, aber keine Cholesterin senkenden Medikamente einnehmen. Die Studie beginnt Anfang November 2010 und dauert drei Monate. Während dieser Zeit sollen täglich zwei Kapseln des Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden. Außerdem werden die Teilnehmer zu vier Terminen - zweimal im November 2010 und je einmal im Januar und Februar 2011 - in das Institut für Lebensmittelwissenschaften und Humanernährung der Leibniz Universität Hannover zu einer Blutabnahme eingeladen.
Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, sich mit dem Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung in Verbindung zu setzen: Telefon 0511 762-3317, E-Mail ploetz@nutrition.uni-hannover.de
Quelle: Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen: www.uni-hannover.de
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