Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

’Promiscuous’ area of brain could explain role of antidepressants

07.04.2005

Anzeige


A study at Baylor College of Medicine in Houston may lead to a better understanding of how antidepressants like Prozac work – and how to make them more effective.

According to results published in today’s issue of the journal Neuron, a study in mice proposes that dopamine and serotonin neurotransmitter systems in the brain occasionally get their signals crossed, causing delays in stabilizing mood. "This study provides a new site for drug discovery in one of the biggest market for drugs – those that treat symptoms of depression," said Dr. John Dani, professor of neuroscience at BCM and lead author of the study.


Dani’s study, funded by the National Institutes of Health, offers an alternative explanation for the delayed effect of most antidepressants. "Some scientists thought that you had to take an antidepressant for weeks because as serotonin is elevated, some of its receptors had to turn off and become desensitized rather than be stimulated," Dani said. "That didn’t make a lot of sense to us since desensitization is usually a rapid mechanism."

Serotonin and dopamine neurotransmitter systems, which factor heavily in regulating mood, emotional balance, and psychosis, are released and reabsorbed in the striatum, an area of the brain which affects motivation and reward-based learning. Dani’s findings indicate that these systems may be less selective and more "promiscuous" than previously believed. "There has been a fundamental principal in neuroscience that a neuron releases one neurotransmitter," said Dani. "We have come to realize that neurotransmitters aren’t the perfect 1-to-1signalers that we assumed – they’re a little promiscuous. That is, rather than transporting one neurotransmitter, these systems may transport other neurotransmitters as well."

A better understanding of how antidepressants work would come as welcome news to those who suffer from depressive disorders, a leading cause of disability worldwide. Over 14 million adults experience depression each year in the United States alone. "Instead of taking serotonin up as they normally would into serotonin neurons, it is taken up into the terminals for dopamine so that now when your neurons fire to send a dopamine signal, they’re actually also sending a little bit of a serotonin signal," Dani said. "This kind of interaction among neurotransmitter systems alters the timing of how these neurotransmitter systems act, and in that way, it certainly impacts how you process information."

Depression is commonly treated with selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs) like Prozac to elevate and prolong the presence of the neurotransmitter serotonin in the brain. By blocking the uptake of serotonin after its initial release, conventional antidepressants provide the brain more serotonin for a longer period of time. An alternative approach suggested by this study is to develop antidepressant treatments that help serotonin enter dopamine terminals.

Ross Tomlin | Quelle: EurekAlert!
Weitere Informationen: www.bcm.tmc.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Study finds southern Indian Ocean humpbacks singing different tunes
02.02.2012 | Wildlife Conservation Society

nachricht Berechnungen der Ölexporteure gehen 2012 von einem Anstieg der Ölpreise um mehr als 15 Prozent aus
02.02.2012 | Roland Berger Strategy Consultants

Alle Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gelbe Biotechnologie: Insekten-Gene im Hochdurchsatz mithilfe von Futterpflanzen erforschen


Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden

Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Wirkstoffe oder Gene aus Insekten werden charakterisiert und können für die Forschung oder die Anwendung in Landwirtschaft oder Medizin eingesetzt werden.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, verwenden jetzt ein Verfahren, mit dem sie die ...

Im Focus: Eine Quantenverbindung zwischen Licht und Mechanik


Optomechanische Interaktionen

Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende stellen ein mikroskopisches System vor, das Licht in mechanische Schwingung und umgekehrt umwandeln kann. Diese Interaktion ist so stark, dass damit die Bewegung des Oszillators auf einer quantenmechanischen Ebene beeinflussbar wird.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass die Bewegung von Gegenständen letztlich ...

Im Focus: Kraftstoff aus Marktabfällen


Matschige Tomaten, braune Bananen und überreife Kirschen – die Abfälle von Großmärkten sind bisher bestenfalls auf dem Kompost gelandet. Künftig sollen sie besser genutzt werden: In einer neu entwickelten Anlage lassen sie sich vergären. Dabei entsteht Methan, das als Kraftstoff Autos antreiben kann.

Lässt der Autofahrer am Zapfhahn Erdgas in den Tank strömen statt Benzin oder Diesel, fährt er günstiger und umweltbewusster: Der Treibstoff schont das Portemonnaie, die Auspuffgase enthalten weniger Kohlenstoffdioxid und kaum Rußpartikel. Zunehmend rüsten Autofahrer daher ihre Otto-Motoren für den Erdgas-Betrieb um. Erdgas gehört jedoch ebenso wie Erdöl zu den ...

Im Focus: Wie Plastik durch fremde Moleküle leitfähig wird


Mechanismen bei der Dotierung organischer Halbleiter geklärt

Das Dotieren anorganischer Halbleiter stellt die zentrale Grundlage der modernen Elektronik dar. Dabei werden Halbleitermaterialien, wie beispielsweise Silizium, kontrolliert mit Fremdatomen verunreinigt, wodurch sich die Leitfähigkeit präzise einstellen lässt.

Seit einigen Jahren wird die sogenannte organische Elektronik als zukunftsweisende Technologie entwickelt. Hier werden organische Moleküle und Polymere als Halbleiter verwendet.
...

Im Focus: Roboter erkundet neues Terrain


Sie reinigen, inspizieren und suchen nach Katastrophenopfern – mobile Roboter sind vielseitig einsetzbar.

Doch oft ist keine Karte verfügbar, die ihnen den Weg durch unbekanntes Gelände weist. Ein neuer mobiler Roboter erkundet autonom fremde Umgebungen und kartiert sie. Eine Algorithmen-Toolbox macht’s möglich.

Industrieroboter sind seit Jahren in der Arbeitswelt etabliert – etwa in der Automobil- oder der Hausgerätefertigung verrichten sie zuverlässig ihren Dienst am ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Wissenschaftler entdecken möglicherweise bewohnbare Super-Erde

02.02.2012 | Physik Astronomie

Study finds southern Indian Ocean humpbacks singing different tunes

02.02.2012 | Studien Analysen

Forscher in Heidelberg untersuchen intrazellulären Transport

02.02.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

E-Book-Day am 21. April 2012

02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Das Kleinkraftwerk im eigenen Keller

02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

1. Augsburger Technologietransfer-Kongress

02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp