Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftsbranche Medizintechnik?

14.04.2009
Selbst in Zeiten allgemeiner Krise gilt die Medizintechnik als Wachstumsbranche mit Zukunft. Doch wie ist es um die Innovationsfähigkeit der deutschen Medizintechnikindustrie bestellt?

Dies beleuchtet die aktuelle Studie "Innovationen und Systemführerschaften in der Medizintechnik".

Die Medizintechnik gilt als Zukunftsbranche. Schon allein der demographische Wandel sorgt dafür, dass die Nachfrage nach innovativen Medizinprodukten weiter steigt. Medizintechnische Innovationen sind aber auch wichtig, um die Qualität der gesundheitlichen Versorgung zu verbessern.

Die Branche steht jedoch vor großen Herausforderungen. Denn dem langfristigen Nutzen innovativer Medizinprodukte stehen nicht selten kurzfristige Kosten gegenüber, die vom Gesundheitssystem und damit von uns allen finanziert werden müssen. Zudem führt die stärkere Durchdringung von medizintechnischen Produkten mit moderner Informations- und Telekommunikationstechnologie dazu, dass sich die Wertschöpfungsprozesse vieler Unternehmen zum Teil gravierend verändern. Ferner bewegt sich die medizintechnische Industrie in einem besonderen Umfeld, welches nicht immer innovationsfreundlich ausgelegt ist.

Eine neue Studie des Fraunhofer IAO beleuchtet die Innovationsfähigkeit der deutschen Medizintechnikindustrie vor dem Hintergrund der größten Herausforderungen und Innovationsbarrieren, die der Innovationsfähigkeit gegenüber stehen. Das Fraunhofer IAO hat dazu über 160 Unternehmen befragt und zahlreiche Experteninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass aus Sicht der Unternehmen, der Medizintechnik-Standort Deutschland an Attraktivität verliert. Die Gründe hierfür liegen vor allem in den Rahmenbedingungen, die vom Gesundheitssystem vorgegeben werden. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Unternehmen, die Technologie- und Systemführerschaften anstreben und ihre Strukturen entsprechend ausrichten, erfolgreicher agieren als der Wettbewerb. Die Untersuchung bilanziert die aktuelle Situation der medizintechnischen Industrie, beleuchtet die komplexen Zusammenhänge medizintechnischer Innovationen und gibt aktuelle Einblicke in das Innovationsverhalten medizintechnischer Unternehmen.

Die Studie kann ab sofort für 24,90 € über den IAO-Shop oder über den unten angegebenen Kontakt bestellt werden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Bernd Bienzeisler
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2088, Fax +49 711 970-2299
bernd.bienzeisler@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.systemedic.iao.fraunhofer.de/
http://shop.iao.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Carmenes“ findet ersten Planeten

Deutsch-spanisches Forscherteam entwirft, baut und nutzt modernen Spektrografen

Seit Januar 2016 nutzt ein deutsch-spanisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den modernen Spektrografen „Carmenes“ für die Suche nach...

Im Focus: Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

Damit die heute existierenden Prototypen von Quantencomputern ihr volles Potenzial entfalten, müssen sie erstens viel größer werden, d.h. über deutlich mehr...

Im Focus: Error-free into the Quantum Computer Age

A study carried out by an international team of researchers and published in the journal Physical Review X shows that ion-trap technologies available today are suitable for building large-scale quantum computers. The scientists introduce trapped-ion quantum error correction protocols that detect and correct processing errors.

In order to reach their full potential, today’s quantum computer prototypes have to meet specific criteria: First, they have to be made bigger, which means...

Im Focus: Search for planets with Carmenes successful

German and Spanish researchers plan, build and use modern spectrograph

Since 2016, German and Spanish researchers, among them scientists from the University of Göttingen, have been hunting for exoplanets with the “Carmenes”...

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Konfenzreihe in Berlin: Landscape 2018 - Ernährungssicherheit, Klimawandel, Nachhaltigkeit

18.12.2017 | Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lipid-Nanodisks stabilisieren fehlgefaltete Proteine für Untersuchungen

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Von Alaska bis zum Amazonas: Pflanzenmerkmale erstmals kartiert

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Krebsforschung in der Schwerelosigkeit

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie