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Ziele für erneuerbare Energien stützen Europamarkt für Biostrom in wirtschaftlich unsicheren Zeiten

15.07.2013
Markt durch Abbau staatlicher Anreizprogramme hart getroffen, sichert Wachstum durch kontinuierliche Umwandlung von Kohle- in Biomassekraftwerke

Das Ziel Europas, 20 Prozent seines Gesamtstroms bis 2020 aus erneuerbaren Quellen zu produzieren, wird den Markt für Strom aus Biomasse und Biogas stützen. Obwohl die Kapazitäten für Biomasse und Biogas ausgebaut werden, weil eine neue Umwandlungswelle von Kohle- auf Biomassekraftwerken an Dynamik gewinnt, wird sich das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich verringern.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.energy.frost.com) erwirtschaftete der Europamarkt für Strom aus Biomasse und Biogas im Jahr 2012 einen Umsatz von 3,33 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2017 auf 3,77 Milliarden US-Dollar anwachsen.

"Biokraftwerke werden aufgrund ihres geringen Kapitalbedarfs zunehmend für die groß angelegte Stromerzeugung bevorzugt", sagt Frost & Sullivan Energy and Environmental Research Analystin, Frau Ashay Abbhi. "Ihre Effizienz, längere Betriebszeiten und Zuverlässigkeit lassen sie im Vergleich zu anderen Quellen der erneuerbaren Stromerzeugung immer beliebter werden."

Während jedoch Fortschritte bei der Stromerzeugung aus Biomasse und Biogas entscheidend sein werden, damit Europa sein ehrgeiziges Ziel 2020 erreichen kann, haben die sich verschlechternden wirtschaftlichen Bedingungen auf dem Kontinent die Markterweiterung begrenzt. Länder haben ihre Subventionen für die Stromerzeugung aus Biomasse und Biogas reduziert oder sogar eingestellt, wodurch die Perspektiven für Kraftwerksbesitzer gefährdet sind.

Der Mangel an zuverlässig verfügbaren Rohstofflieferungen in der Region stellt eine weitere Herausforderung dar. Anspruchsvolle Kunden sind zu höheren Zahlungen bereit, damit ihre Kraftwerke laufen können und lösen damit einen Preisanstieg für Ausgangstoffe und Ausrüstung aus, die sich auf die Rentabilität niederschlagen. Die Rücknahme staatlicher Anreizsysteme dämpft ebenfalls den Umsatz.

"Staatliche Unterstützung ist notwendig für die technologische Entwicklung, zumal ständige Innovation verringerte Ausgaben für Investitionen ermöglichen", bemerkt Frau Abbhi. "Derzeit ist die Umwandlung von Kohlekraftwerken in Biomasseanlagen der stärkste Markttrend, weil hierfür weit weniger Investitionen erforderlich sind als für den Aufbau eines Greenfield-Biostromkraftwerks."

Im weiteren Verlauf wird der westeuropäische Markt für Biostrom, der von Ländern wie etwa Deutschland und Großbritannien dominiert wird, langsam Chancen an aufstrebende Märkte Mittel- und Osteuropas abtreten. Polen wird voraussichtlich ein Hotspot in dieser Region sein.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Opportunities in the Biomass and Biogas Power Market in Europe (M933-14), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter (katja.feick@frost.com) mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Opportunities in the Biomass and Biogas Power Market in Europe (M933-14) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Energy & Power. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.
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Katja Feick | Frost & Sullivan
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