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Wirkungen und Nutzen von transnationalen Projekten

18.02.2009
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) veröffentlicht Studie zu INTERREG III B

Die Europäische Union unterstützt mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung die transnationale Zusammenarbeit der europäischen Staaten und ihrer Städte und Regionen mit dem Ziel einer integrierten räumlichen Entwicklung.

Wie in der Strukturfondsperiode 2000-2006 (INTERREG III B) ist Deutschland auch in der aktuellen Strukturfondsperiode 2007-2013 (INTERREG IV B) an fünf transnationalen Programmräumen beteiligt. In diesen fünf Räumen - dem Alpenraum, CADSES, dem Nordseeraum, Nordwesteuropa sowie dem Ostseeraum - wirkten über 6500 Partner, darunter nahezu 1000 deutsche Partner in rund 500 INTERREG III B-Projekten zusammen.

Trotz der Vielfalt von INTERREG-Projekten und ihrer großen Verbreitung über die europäischen Mitgliedsstaaten hinweg gibt es kaum allgemeine Erkenntnisse über die langfristigen Wirkungen bzw. den nachhaltigen Nutzen dieser Projekte. Dies war Anlass für das BBR, im Rahmen einer Studie in den fünf Kooperationsräumen mit deutscher Beteiligung die unterschiedlichen Wirkungen von INTERREG III B-Projekten zu ermitteln. Dabei sollten positive Projektwirkungen rekonstruiert und für die deutsche INTERREG-Strategie nutzbar gemacht werden.

Jedes Projekt bringt ganz spezifische Wirkungen hervor. Diese thematischen Einzelwirkungen zu untersuchen war wegen der großen Vielfalt von Projekten nicht Bestandteil des Forschungsauftrages. Vielmehr sollte geklärt werden, welchen Nutzen INTERREG-Projekte generell aufweisen und wie dieser evtl. gesteigert werden kann.

Mit dem Ansatz einer kooperativen Wirkungsanalyse ist es gelungen, aus dem Spektrum von fast 500 INTERREG-Projekten mit vielfältigen Effekten vier zentrale Wirkungsbereiche herauszukristallisieren und dabei gleichzeitig den unterschiedlichen Folgeeffekten von INTERREG einerseits und dem Bedarf nach einer generalisierenden Beschreibung andererseits gerecht zu werden.

Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBR bezogen werden: beatrix.thul@bbr.bund.de, Stichwort: Forschungen 136 (Stichwort für die englische Fassung: Forschungen 138)

englische Fassung: Impacts and Benefits of Transnational Projects (INTERREG III B). Forschungen, Heft 138

Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsprojektes "Analyse der Auswirkungen, des Nutzens und der Umsetzung von INTERREG IIIB-Projekten".

Für Rezensions- und Presseexemplare sowie bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Nina Wilke
Referat I 7 - Wissenschaftliche Dienste
Tel: +49(0)22899.401-1594
nina.wilke@bbr.bund.de
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Die Bauabteilungen betreuen seit dem 1.1.2009 unter Integration der Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB) die Bundesbauten im In- und Ausland. Der Wissenschaftliche Bereich ist seit dem 1.1.2009 unter Integration des Instituts für Erneuerung und Modernisierung von Bauwerken (IEMB) zu einem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR zusammengefasst.

Das Bundesinstitut ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes. Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und des Bauwesens.

Nina Wilke | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de/DE/Forschungsprogramme/ModellvorhabenRaumordnung/Studien
http://www.bbr.bund.de/DE/Veroeffentlichungen/Forschungen/2009/Heft136.html
http://www.bbr.bund.de/EN/Publications/Forschungen/2009/Issue138.html

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