Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Web-Conferencing in Europa

18.01.2011
Reduzierung der Betriebskosten und Verbreitung von Unified-Communications beschleunigen Einführung von Web-Conferencing in Europa

Während die Web-Conferencing-Technologie heranreift und sich ihren Weg in die Unternehmen bahnt, sind Endverbraucher daran interessiert, Lösungen zu implementieren, die einfach in andere software-basierte Produktivitätsanwendungen zu integrieren sind.

Durch die kürzliche Konjunkturflaute in der weltweiten Wirtschaft konzentrieren sich Unternehmen stärker auf eine Steigerung ihrer Produktivität und Kosteneffizienz. Dank der gut entwickelten Infrastruktur, der großen Anzahl globaler Unternehmen und dem größeren Bekanntheitsgrad von Web-Conferencing, sind Großbritannien, Frankreich und Deutschland die größten Märkte für Web-Conferencing-Dienstleistungen in Europa.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.conferencing.frost.com) erwirtschaftete der gesamteuropäische Markt für Web-Conferencing-Dienstleistungen und Software im Jahr 2009 Umsätze von 248 Millionen US-Dollar bei einer Wachstumsrate von 18,3 Prozent seit dem letzten Jahr. Bis 2015 soll der Markt auf 1,01 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 26,4 Prozent entspricht.

„Anbieter arbeiten derzeit erfolgreich an der Integration von Web-Conferencing mit landläufigen Geschäftsanwendungen und -vorgängen“, erklärt Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Erhebliche Anstrengungen werden auf offene Plattformen verwendet sowie auf Anwendungen von Drittanbietern, wie Widgets und Mashups.”

Wenn Unternehmen mit Anbietern von Hosted-Web-Conferencing zusammenarbeiten, befindet sich die Anwendung außerhalb der unternehmenseigenen Firewall und funktioniert auf Abruf (on-demand). Zurzeit sind viele der Vorteile des Hosting, wie geringe Einführungskosten, größere Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, internes Support-Personal frei werden zu lassen, für Kunden attraktiv, die Web-Conferencing für eine kleine Auswahl von Geschäftsanwendungen einsetzen.

„Sobald der funktionelle Bedarf an Web-Conferencing zunimmt, dürften Kunden sich auf standortgebundenen Softwareeinsatz verlagern“, berichtet Frau Petruczynik weiter. „Der wahre Wert von Web-Conferencing und anderen Collaborative Communications liegt in deren Integration in eine offene Plattform, auf der Endverbraucher die derzeitig übliche Nutzung von “multiplen Tools für multiple Prozesse” aufgeben und statt dessen ein UC-Produkt verwenden werden, von dem Conferencing und Collaboration ein wesentlicher Teil sein werden.“

Der britische Markt für Web-Conferencing-Dienstleistungen ist der reifste Markt in Europa und ist gerade durch die sich verändernden Preismodelle und die steigende Anzahl von Billig-Lösungen zunehmendem Preisdruck ausgesetzt. Dagegen bieten die Märkte in Mittel- und Osteuropa unausgeschöpfte Potentiale und Expansionsmöglichkeiten, leiden jedoch unter einer Vielzahl von infrastrukturellen, sozialen und politischen Barrieren. Die nächsten Jahre versprechen allerdings zahlreiche potentielle Wachstumschancen in Westeuropa, über die der europäische Markt für Web-Conferencing zur Reife gebracht werden kann.

„Globale Conferencing-Teilnehmer sollten zuerst ihre neue Web-Conferencing-Lösung in den wichtigsten europäischen Ländern einführen, in denen Englisch gesprochen wird bzw. weit verbreitet ist, wie Großbritannien, Deutschland und Skandinavien usw. und erst nach entsprechendem Erfolg und nach Hinzufügen von Integrationen in anderen europäischen Sprachen die Lösung in anderen europäischen Ländern einführen,“ rät Petruczynik. „Globale Anbieter müssen begreifen, dass eine Lokalisierung ihrer Produkte unbedingt notwendig ist, wobei es vor allem wichtig ist, dass Support in den lokalen Sprachen angeboten wird, da Englisch nicht überall ausreichend beherrscht wird.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie European Web Conferencing Services Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: European Web Conferencing Services Market (M5CC – 64)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie