Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbraucherbefragung zum Thema Materialien im Fahrzeugbau

22.11.2010
Verbraucherstudie von Frost & Sullivan: ‘Grüne’ Fahrzeugkomponenten können zunehmen, wenn Autobesitzer den beim Autobau verwendeten Materialien mehr Aufmerksamkeit schenken

Eine kürzlich von Frost & Sullivan durchgeführte Verbraucherstudie, bei der 500, vor einer Kaufentscheidung stehende Fahrzeugbesitzer befragt wurden, lieferte interessante Informationen über die unterschiedliche Wahrnehmung von Materialien, die in der Automobilfertigung zum Einsatz kommen. Allgemein ließ sich feststellen, dass Fahrzeugbesitzer relativ geringe Kenntnisse über die Materialien, aus denen ein Fahrzeug gefertigt wird, vorweisen können. Außerdem wurde deutlich, dass derartige Informationen von der großen Mehrheit auch kaum als relevant betrachtet werden.

In der aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.materials.frost.com), 2010 Europe Vehicle Owners' Perceptions of Materials Used in the Production of Vehicles, wurde das Image von speziellen Materialien bei Endverbrauchern untersucht. Beurteilt wurde, welche Materialien für die Verwendung in speziellen Fahrzeuganwendungen vom Verbraucher als optimal eingeschätzt werden und welche Bedeutung Fahrzeugbesitzer den verschiedenen Materialarten bei der Fahrzeugkomponentenfertigung beimessen. Erfragt wurde außerdem die Bereitschaft, ein Fahrzeug zu kaufen, dass aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt ist.

„Allgemein sind sich Fahrzeugbesitzer der jeweiligen Materialien, die in ihren Fahrzeugen zu Sicherheit und Leistung beitragen und die unter Umständen geringere negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnten, kaum bewusst“, bemerkt Anna Kuberacka, Senior Research Analystin bei Frost & Sullivan. „Wenn es jedoch gelingt, das Bewusstsein für neue und innovativere Materialien bei Autokunden zu fördern – und hierbei speziell für Materialien, die zur Fertigung von grünen, energieeffizienteren Komponenten erforderlich sind – dann könnten Materialhersteller die notwendige Unterstützung erhalten, um Fahrzeughersteller dazu zu bewegen, den Anteil von diesen innovativen Materialien in Fahrzeugen künftig zu erhöhen“.

Die meiste Bedeutung massen die befragten Verbraucher der Leistung und allgemeinen Sicherheitsausstattung, wie Bauteile für Motor und Antriebsstrang sowie strukturelle Komponenten wie Rahmen und Fahrgestell, bei. Die wichtigsten Merkmale, aufgrund derer ein Material als wichtig eingestuft wird, sind grundsätzlich dieselben, die auch bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend sind: Zuverlässigkeit/Langlebigkeit und Sicherheitsstandards.

Bioschmierstoffe erwiesen sich unter allen Materialien als am besten bekannt. Ein großer Teil der Fahrzeugbesitzer verfügt jedoch nur über unzureichende Kenntnisse, was Fahrzeugmaterialien angeht.

„Interessanterweise ergab sich ein klarer Zielkonflikt zwischen Umweltfreundlichkeit und Sicherheitstechnik/baulicher Widerstandsfähigkeit oder Fahrleistung” fügt Kuberacka hinzu. „Es zeigte sich, dass Fahrzeugbesitzer meinen, dass die Einbeziehung von “grünen” Technologien beim Fahrzeugbau dazu führt, dass wichtige Fahreigenschaften und Sicherheitsfunktionen zugunsten der Umwelt geopfert werden.”

Derartige Überzeugungen können leicht das Image von grünen Fahrzeugen negativ beeinflussen. Fahrzeugbesitzer fordern sichere und leistungsstarke Autos. Umweltfreundliche Aspekte werden lediglich für diejenigen Elemente in Betracht gezogen, die nicht mit Sicherheit oder Fahrleistung in Zusammenhang stehen.

„Erwartungsgemäß erwies sich die Gruppe der als umweltbewusst eingestuften Verbraucher am vielversprechendsten als zukünftige Kunden von umweltfreundlicheren Fahrzeugen“, so Kuberacka abschließend. “Dieser Gruppe liegt die Umwelt am Herzen, und sie ist außerdem deutlich weniger an Fragen bezüglich Fahrleistung und Sicherheit interessiert als an anderen Aspekten. Der Aspekt der Umweltfreundlichkeit ist für diese Gruppe beim Autokauf durchaus relevant (wenn er auch nicht an oberster Stelle steht).“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie 2010 Europe Vehicle Owners' Perceptions of Materials Used in the Production of Vehicles wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie 2010 Europe Vehicle Owners' Perceptions of Materials Used in the Production of Vehicles ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Global Automotive Under Hood Plastics Market, Strategic Analysis of the Global Photovoltaic Materials Markets, Global Opportunity Analysis for Chemicals and Materials in Electric Vehicle Batteries, EU Polymer Blends Market, Lightweighting Megatrend Effect on Global Chemical Demand, EU and NA Noise Reduction Materials, Strategic Analysis of Automotive Plastics in China, Strategic Analysis of the Polypropylene Compounds Market in the Indian Passenger Vehicles Segment und Global Opportunity Analysis for Chemical and Material Suppliers in the Electric Vehicle Batteries Market und andere. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und B ranchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
2010 Europe Vehicle Owners' Perceptions of Materials Used in the Production of Vehicles (M5F5)
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.materials.frost.com
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Gene für das Risiko von allergischen Erkrankungen entdeckt
21.11.2017 | Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

nachricht Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte mit Klimawandel zunehmen
17.11.2017 | Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Riesen-Drehmomentsensor aus der PTB bringt Präzision vom Labor in den Prüfstand

24.11.2017 | Energie und Elektrotechnik

Projekt RadVerS – Welcher Radfahrtyp sind Sie?

24.11.2017 | Verkehr Logistik