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VDE-Studie: Deutschland Innovationsführer in der Elektrotechnik, China dicht auf den Fersen

23.04.2012
Deutschland ist Innovationsweltmeister in den Bereichen Automation, Elektrotechnik, E-Energy / Smart Grid, Medizin- und Mikrosystemtechnik und kann diesen Titel auch in den nächsten Jahren mit leichten Verlusten verteidigen.

In der Nanotechnik und bei altersgerechten Assistenzsystemen (Ambient Assisted Living) liefern sich Deutschland und die USA ein Kopf-an-Kopf-Rennen. China holt in allen Bereichen insbesondere zu Lasten der USA stark auf und kann bis 2020 zur innovationsstärksten Technologienation in der Mikroelektronik, IKT-Infrastruktur (Soft- und Hardware) und Elektromobilität aufsteigen. Das zeigt der neue VDE-Trendreport Elektro- und Informationstechnik 2012, der auf einer Umfrage unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik basiert.

Unternehmen investieren in FuE-Standort Deutschland Die gute Technologieposition Deutschlands trägt laut Umfrage erheblich zur Stärkung seiner Wirtschaftskraft bei. Insbesondere der Bereich E-Energy / Smart Grids eröffnet wichtige Standortchancen, zumal Deutschland im internationalen Vergleich sowohl die größte Technikkompetenz als auch die größten Realisierungschancen zugesprochen werden. Erfreulich ist, dass die meisten Unternehmen der Elektro- und IT-Branche dieses Jahr mindestens so viel in Forschung und Entwicklung investieren wollen wie 2011 und der Trend zur Verlagerungen von Unternehmenskapazitäten ins Ausland per Saldo gestoppt scheint.

Engpässe bei Fachkräften
Weiter virulent bleibt dagegen der Fachkräftemangel, der als größtes Innovationshemmnis angesehen wird. Fast keines der befragten Unternehmen glaubt, seinen Bedarf an Elektroingenieuren zukünftig adäquat decken zu können. Besonders betroffen sind die Bereiche Planung, Projektierung und Engineering sowie Forschung und Entwicklung. Auch an Hochschulen gibt es Engpässe beim wissenschaftlichen Nachwuchs. Auch China könnte den Unternehmen Hilfe verschaffen: 61 Prozent der Unternehmen attestieren dem Land der Mitte ein enormes Potenzial an gut ausgebildeten Elektroingenieuren. Die glänzende Seite der Medaille: Die Berufschancen für Elektroingenieure hierzulande bleiben exzellent und krisensicher. Diese Ansicht vertritt die Elektro- und IT-Branche fast einhellig.

Für die Redaktion: Der VDE-Trendreport 2012 basiert auf einer Umfrage unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen sowie unter Hochschullehrern der Elektro- und Informationstechnik. Die Studie kann für 250 Euro im InfoCenter unter www.vde.com bestellt werden. Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos.

Der VDE auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C20.

Über den VDE:
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 4.000 Young Professionals) und 1.100 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation. Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.

Melanie Mora

VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK
ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.
Pressesprecherin
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069 6308-461
Mobil: 0175 1874333
Fax: 069 63089461
E-Mail: melanie.mora@vde.com
E-Mail: presse@vde.com

Melanie Mora | VDE
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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