Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Usability und HMI in der Produktion

23.02.2012
Das Fraunhofer IAO identifiziert in einer aktuellen Studie die wesentlichen Qualitätsmerkmale von Entwicklungswerkzeugen.

Im Mittelpunkt stehen die Fragen, inwiefern heutige Entwicklungswerkzeuge die Umsetzung hochwertiger Human-Machine Interfaces unterstützen und welche Eigenschaften insbesondere deren Qualität und Entwicklungsaufwand beeinflussen.

Im industriellen Umfeld sind Human-Machine Interfaces (HMI) heute zur Steuerung und Überwachung von Maschinen und Anlagen von elementarer Bedeutung. Die Usability des HMI hat einen wesentlichen Einfluss auf die Produktivität, die Vermeidung von Bedienfehlern und die Reduktion von Schulungsaufwand.

Ein hochwertiges und attraktives HMI-Design kann Alleinstellungsmerkmale schaffen sowie die Innovationskraft und den hohen Qualitätsanspruch des Maschinenherstellers untermauern. Positive Nutzungserlebnisse tragen dazu bei, die Motivation und Leistungsbereitschaft der Bediener zu steigern.

Bei der Entwicklung des HMI stellt sich häufig die Frage der Umsetzbarkeit und des Entwicklungsaufwands. Zur Reduzierung des Aufwands und des Risikos werden meist spezielle Entwicklungswerkzeuge eingesetzt. Diese erweitern die klassischen SCADA-(Supervisory Control and Data Acquisition) Funktionalitäten um Möglichkeiten zur Visualisierung. Die derzeit mehr als 50 Hersteller solcher Werkzeuge bieten teilweise sehr unterschiedliche Lösungen an. Die Auswahl eines geeigneten Systems ist oft nicht leicht, besonders wenn ein Konzept für ein neues HMI entworfen werden soll.

Ausgehend von den Anforderungen eines intuitiven, ästhetisch ansprechenden und effizient bedienbaren HMI werden in der Studie wesentliche Qualitätsmerkmale von Entwicklungswerkzeugen identifiziert. Vor dem Hintergrund des aktuellen Entwicklungsstands wird untersucht, inwiefern heutige Entwicklungswerkzeuge die Umsetzung hochwertiger HMI unterstützen und welche Eigenschaften insbesondere die Qualität und den Entwicklungsaufwand moderner HMI beeinflussen.

Die Ergebnisse der Studie unterstützen Entscheider und Entwickler bei der Auswahl eines HMI-Entwicklungswerkzeugs. Auf der Grundlage ihrer spezifischen Anforderungen werden sie darin unterstützt, für sie entscheidende Produkteigenschaften zu erkennen und zu bewerten. Den Anbietern von HMI-Entwicklungswerkzeugen können die zusammengestellten Qualitätsmerkmale als Guidelines für die Weiterentwicklung und Optimierung ihrer Produkte dienen.

Ein kostenloser Download der Studie steht unter http://bit.ly/y099OB zur Verfügung.

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://bit.ly/y099OB
http://www.iao.fraunhofer.de/geschaeftsfelder/informations-und-kommunikationstechnik/892.html?lang=de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Personalisierte Medizin – Ein Schlüsselbegriff mit neuer Zukunftsperspektive
14.07.2017 | Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

nachricht Enterprise 2.0 ist weiterhin bedeutendes Thema in Unternehmen
03.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten