Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmensberater knüpfen die variablen Bezüge ihrer Berater häufig an das Unternehmensergebnis

24.01.2013
Beliebte Nebenleistungen: Dienstwagen, Handy und Laptop für die private Nutzung - Gesamtvergütung auf der Partnerebene der großen Unternehmensberatungen liegt bei 369.000 Euro

Neun von zehn Unternehmensberatungen nutzen häufig das Unternehmensergebnis als Mess- und Zielgröße, um die variablen Bezüge ihrer Partner zu bestimmen. Deutlich seltener wird die oberste Hierarchieebene bei den Consultants am Unternehmensumsatz (31 Prozent) sowie an der Akquisitionsleistung (24 Prozent) gemessen.

Dies ergibt sich aus der aktuellen Studie "Vergütung in der Unternehmensberatung 2012" des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Auch auf den weiteren Hierarchiestufen bleibt das Unternehmensergebnis die wichtigste Mess- und Zielgröße bei den variablen Bezügen. Auf der Karrierestufe Consultants liegt der Anteil im Gesamtmarkt dann allerdings nur noch bei 40 Prozent, bei den Analysten bei 21 Prozent. Die Consultants werden in ihrem Arbeitsergebnis beispielsweise ähnlich stark an der Akquisitionsleistung, dem Honorarumsatz oder geleisteten Sonderaufgaben gemessen.

Weiterhin können Unternehmensberater mit einer Vielzahl von Nebenleistungen rechnen. So gewähren rund 90 Prozent der Consultingfirmen zum Beispiel ihren Partnern einen Dienstwagen zur privaten Nutzung. Firmenhandys und -Laptops sind auf allen Hierarchieebenen weit verbreitet. Auch die Unterstützung bei der Altersversorgung findet sich laut der BDU-Studie jeweils unter den Top 3-Nebenleistungen.

Rechnet man die Brutto-Festgehälter, die variablen Bezüge und die Nebenleistungen zusammen, ergeben sich nach ausgewählten Hierarchieebenen die folgenden gewichteten Mittelwerte für die jeweiligen Gesamtvergütungen:

Gesamtvergütung Umsatzklasse über 25 Mio. Euro Umsatz
- Partner: 369.000 EUR
- Manager: 107.000 EUR
- Consultant: 63.000 EUR
- Junior-Consultant: 44.000 EUR
Gesamtvergütung Umsatzklasse 5 bis 25 Mio. Euro Umsatz
- Partner: 216.000 EUR
- Manager: 100.000 EUR
- Consultant: 57.000 EUR
- Junior-Consultant: 46.000 EUR
Studien-Hintergrund
In der Studie " Vergütung in der Unternehmensberatung 2012" wurden relevante Kennzahlen aus sechs Themenfeldern untersucht: Vergütungsstruktur, Brutto-Festgehalt, erfolgsabhängige Bezüge, Nebenleistungen, Gesamtvergütung sowie Vergütung freiberuflicher Mitarbeiter. Grundlage der Studie ist eine Marktbefragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) im Zeitraum Juli bis September 2012. Insgesamt wurden 193 Fragebögen komplett ausgewertet. Der Anteil der teilnehmenden Unternehmensberatungen mit Schwerpunkt Strategieberatung lag bei 31 Prozent, bei der Organisations- und Prozessberatung bei 45 Prozent, bei der IT-Beratung bei 15 Prozent und bei der Human-Resources-Beratung bei 9 Prozent.
Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit der Studie unter:
http://www.bdu.de/won/verguetungsstudie_ub.aspx
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Klaus Reiners (Pressesprecher)
Reinhardtstraße 34, 10711 Berlin und Zitelmannstraße 22,
53113 Bonn T +49 (0) 228 9161-16 oder 0172 23 500 58, rei@bdu.de

Klaus Reiners | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bdu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit