Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen mit Geschäftsprozess-Management durchschnittlich erfolgreicher

20.03.2013
Der Branchenspezialist msg systems und das BPM-Labor der Hochschule Koblenz unter der Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus haben Ende vergangenen Jahres gemeinsam die Studie „Status Quo Chemie Pharma“ zum Geschäftsprozess- und IT-Management in der Chemie- und Pharma-Branche durchgeführt.

Dabei wurden Verantwortliche für prozessorientiertes IT- und Projektmanagement aus Chemie- und Life-Science-Unternehmen zu ihren Erfahrungen befragt. Ziel der Studie war es, Erfolgsfaktoren und Status Quo des Prozess- und IT-Managements zu ermitteln. Die Untersuchung belegt, dass Unternehmen, die Business Process Management (BPM) gezielt einsetzen, im Durchschnitt erfolgreicher sind.

Hier die weiteren Erkenntnisse aus der Befragung im Überblick:

• Die Abstimmung der Geschäftsprozesse mit der Unternehmensstrategie steigert den Unternehmenserfolg.

• 50% der Unternehmen nutzen vier oder mehr prozessorientierte Doku-mentationssysteme in ihrem Unternehmensbereich.

• Unternehmen, die ihre Systemarchitektur systematisch planen, sind mit ihrem IT-Management zufriedener.

• Nur 17% der Unternehmen nutzen BPM-Tools zur IT-gestützten Ausführung.

• Die Zufriedenheit mit dem IT-Lebenszyklusmanagement steigt mit der
Prozessorientierung der Validierungsdokumentation.
• Die ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) wird nicht mehr häufiger als BPMN als genutzte Notation angegeben.

Prof. Dr. Ayelt Komus von der Hochschule Koblenz stellt fest: „Die inhaltlichen Erkenntnisse bestätigen Ergebnisse unserer früheren Studien: Im Prozessmanagement ist immer noch viel zu tun, etwa bezüglich der Vereinheitlichung von Dokumentenmanagementsystemen oder bei Prozessmanagement-Ansätzen, die auf eine lebenslange Unterstützung der IT-Systeme ausgerichtet sind, aber nur in den frühen Phasen wirklich genutzt werden.“

Christoph Piller, BPM-Verantwortlicher für die Branche Life Science & Healthcare bei msg systems, sieht mit den Studienergebnissen die zentrale Bedeutung von BPM in den Unternehmen bestätigt: „BPM ist das Werkzeug der Wahl, um die Standardisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen voranzutreiben und den Unternehmenserfolg nachhaltig sicherzustellen.“ Mit Blick auf die IT fügt Piller hinzu: „Außerdem belegt die Studie, dass Unternehmen, die Verbesserungsbedarf im Management ihrer IT-Prozesse und -Systeme haben, über einen strukturierten, prozessorientierten Ansatz hier die besten Ergebnisse erzielen können.“

msg systems unterstützt Unternehmen aus den Bereichen Life Science und Healthcare mit branchenspezifischer Management-, Prozess- und IT-Beratung und hat maßgeblich an der Erstellung des Fragebogens mitgewirkt. Die Begleitung und Auswertung der Erhebung lag beim BPM-Labor der Hochschule Koblenz. Die Forschungseinrichtung setzt sich seit mehr als 15 Jahren wissenschaftlich mit dem Thema Geschäftsprozess¬Management auseinander. Die Studienergebnisse werden am 17. Mai in der Hochschule Koblenz im Rahmen einer Veranstaltung detailliert vorgestellt. Dort besteht auch die Möglichkeit, Konsequenzen und Handlungsempfehlungen mit den Organisatoren der Studie zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Durchführung der Studie, eine Bestellmöglichkeit für die Studienergebnisse sowie Informationen und eine Anmeldungsmöglichkeit zur Veranstaltung am 17.5.2013 unter http://www.status-quo-chemie-pharma.de.

msg systems

msg systems ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 4.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Financial Services, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications & Media, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 30 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben. Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit Tochtergesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg systems nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 6 ein.

Das BPM-Labor der Hochschule Koblenz

Das BPM-Labor der Hochschule Koblenz beschäftigt sich mit aktuellen Fragen des Business Process Management, also der Gestaltung von Abläufen und Strukturen. Es wird geleitet von Prof. Dr. Ayelt Komus. Er promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c.-mult. August-Wilhelm Scheer, ist Certified Scrum Master, Herausgeber von ‚BPM Best Practice‘, Mitbegründer der Modellfabrik Koblenz und seit mehr als 15 Jahren im Bereich BPM aktiv.

Christiane Gandner | idw
Weitere Informationen:
http://www.status-quo-chemie-pharma.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie