Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen befürchten Know-how-Verlust

12.11.2013
Drei von zehn Unternehmen in Deutschland verlieren in den naechsten drei Jahren mehr als 20 Prozent ihrer Mitarbeiter in Schluesselpositionen. Die Unternehmen wissen, dass sie gegensteuern muessen. Die Suche nach der passenden Loesung ist allerdings vielerorts noch in vollem Gange.

Jeder zweite Entscheider sieht erhebliche Probleme und Kosten auf das eigene Unternehmen zukommen im Hinblick auf die adaequate Besetzung der vakanten Stellen. Das ergibt die Studie „Managementkompass Demographiemanagement“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Die groessten Sorgen bereitet den Unternehmen der drohende Know-how-Verlust.
Sieben von zehn Managern befuerchten, dass ihrem Unternehmen Wissen verloren geht. „Um neue Fachkraefte mit vergleichbaren Kenntnissen zu gewinnen, muessen

Personal- und Fachabteilungen rechtzeitig wissen, dass ihnen ein Know-how-Verlust droht“, sagt Thomas Dorow, Experte fuer Human Capital Management bei Steria Mummert Consulting.

Doch viele Unternehmen fuehren nicht ausreichend Buch darueber, welche Faehigkeiten und Talente ihre Mitarbeiter besitzen. Jeder vierte fuer die Studie befragte Entscheider konnte keine genauen Angaben darueber machen, wie viele Fachkraefte in kritischen Positionen bald das Unternehmen verlassen werden. „Das Potenzial fundierter Kennzahlensysteme und Profile sowie ein regelmaessiges Monitoring mittels IT schoepfen Personalmanager nicht aus“, so Dorow.

Gerade in Konzernen und in Unternehmen mit vielen Tochtergesellschaften im Ausland sind Personalmanager haeufig nicht ueber die Qualifikation saemtlicher Mitarbeiter auf dem Laufenden. Mit Dienstantritt bei der Tochtergesellschaft verlieren sie ihre Expatriates meist aus den Augen und vergessen sie anschliessend bei der Besetzung von Schluesselpositionen. Die Abteilungen sind haeufig technisch nicht miteinander vernetzt und stimmen sich inhaltlich nicht ausreichend ab. Unternehmen werden hier umdenken muessen.

„Optimal waere ein globales Talentmanagement, mit dem die Qualifikationen, die beruflichen Erfahrungen und die Leistungen aller hoch qualifizierten Mitarbeiter in einer international verbindlichen Terminologie erfasst werden und weltweit verfuegbar sind“, sagt Thomas Dorow von Steria Mummert Consulting. Ein solches System kaeme nicht nur den Expatriates zugute, sondern saemtlichen Fachkraeften im In- und Ausland. Denn einheitliche Daten und eine zentrale Plattform unterstuetzen Personalmanager bei der internen Suche und Auswertung von Mitarbeiterprofilen.

Das erleichtert die rechtzeitige Neubesetzung von Schluesselpositionen.

Hintergrundinformationen

Die Studie „Managementkompass Demographiemanagement“ von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut bietet Kompaktwissen fuer Manager. Sie zeigt anhand von Expertenbeitraegen aus Praxis und Wissenschaft, wie Unternehmen dem demographischen Wandel entgegenwirken und die Potenziale aelterer Mitarbeiter optimal nutzen. Sie beinhaltet zudem die wichtigsten Ergebnisse der gleichnamigen Potenzialanalyse. Dafuer wurden im Juli 2013 in Kooperation mit dem IMWF Institut fuer Management- und Wirtschaftsforschung 229 Fach- und Fuehrungskraefte aus dem Bereich Personal oder Geschaeftsfuehrer in Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 100 und mehr befragt.

Ueber Steria Mummert Consulting (www.steria-mummert.de)

Steria Mummert Consulting bietet Unternehmen und Behoerden Business-Services auf Basis modernster IT und zaehlt heute zu den zehn fuehrenden Business Transformation Partnern in Deutschland. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschaeftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen und ermoeglicht so, dass sie sich auf ihr Kerngeschaeft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern koennen. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Laendern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag fuer Tag die Welt in Gang halten, und beruehren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegruendet, unterhaelt Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Suedostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2012 1,83 Milliarden Euro. Mehr als 20 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter.

Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

*Inkl. „SET Trust“ und „XEBT Trust“ (4,15% des Kapitals).

Kontakt:

Birgit Eckmueller
Steria Mummert Consulting
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de
Joerg Forthmann
Faktenkontor
Tel.: +49 (0) 40 253 185-111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de

Joerg Forthmann | Steria Mummert Consulting
Weitere Informationen:
http://www.steria-mummert.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

05.12.2016 | Geowissenschaften

Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen

05.12.2016 | Ökologie Umwelt- Naturschutz