Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umweltbewusste Verbraucher sorgen für erhöhte Nachfrage nach biologisch abbaubarer Verpackung

05.07.2011
Erweiterte Produktionskapazitäten könnten hohe Herstellungskosten reduzieren

Die durch die Entsorgung von Verpackungsmaterial im Lebensmittelbereich entstehenden negativen Auswirkungen auf die Umwelt eröffnen für den Einzelhandel und Verpackungshersteller im Bereich Biokunststoffe zahlreiche Möglichkeiten.

Viele traditionelle Verpackungsmaterialien sind auf der Basis von Mineralöl hergestellt und daher schwer sortierbar und kaum effizient recyclebar. Verbraucher wenden sich daher verstärkt biologisch abbaubaren Alternativen konventioneller Kunststoffe zu, um die Umwelt und erneuerbare Energiequellen zu schützen.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.chemicals.frost.com) erwirtschaftete der europäische Markt für Biokunststoff-Verpackungen im Jahr 2009 142,8 Millionen Euro und wird bis 2016 auf auf 475,5 Millionen Euro anwachsen. Dies vor allem durch die wachsenden Produktionskapazitäten der wichtigsten Branchenteilnehmer und durch ein steigendes Verbraucherbewusstsein gegenüber biologisch abbaubarer und daher umweltfreundlicher Produkte.

Regierungen könnten Steuervergünstigungen oder andere Arten von Zuschüssen anbieten, um die Produktion von bio-basierten, umweltfreundlichen Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen zu unterstützen und auf diese Weise nicht-erneuerbare Energie erhalten und Treibhausgasemissionen reduzieren.

Marktteilnehmer können das beträchtliche Marktpotential erschließen, wenn sie effiziente Lösungen finden für die Nachteile von Biokunststoffen, wie die geringe Leistungsfähigkeit der Materialien und die aufgrund hoher Produktions- und Verarbeitungskosten eher unerschwinglichen Preise. Die Kostenfrage kann durch die Erhöhung der Produktionskapazitäten der wichtigsten Branchenakteure wirkungsvoll gelöst werden.

„Eine Fokussierung auf erhöhte Produktionskapazitäten und deren effiziente Nutzung wird dabei helfen, die Preisdisparität zwischen Biopolymeren und konventionellen Kunststoffen zu beseitigen“, erklärt Sujatha Vijayan, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Dies wird dem Markt zu Wachstum verhelfen und dazu führen, dass Kunststoffe in zahlreichen Anwendungsbereichen ersetzt werden.“

Während das steigende Verbraucherbewusstsein neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet, hängt der Erfolg des Marktes auch von der Entwicklung neuer Technologien ab, mit deren Hilfe die Qualität und die Eigenschaften der verwendeten Materialien verbessert werden können. Bei Lebensmittelverpackungen werden zum Beispiel technische Fortschritte in Bezug auf die Durchlässigkeitseigenschaften erhebliche Verbesserungen bei den zurzeit eingesetzten Materialien bringen.

In der Zwischenzeit zwingt der Einzelhandel die Hersteller von Biokunststoffen dazu, durch aktive Verpackung Gerüche zu beseitigen. In diesem Anwendungsbereich dürfte sich intelligente Technologie schnell durchsetzen, da sie in der Lage ist, die Qualität der Lebensmittel durch spezielle in die Verpackung integrierte Frische-, Temperatur- oder Qualitätsindikatoren zu kontrollieren.

„Unternehmen arbeiten im Bereich verschiedener Technologien an Neuerungen, mit denen die Eigenschaften von bestehenden Biopolymeren verbessert werden können, und ihre Erfindungen dürften die Art, wie Kunststoffe in Verpackungsanwendungen verwendet werden, stark verändern“, bemerkt Vijayan abschließend.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie European Bioplastics Packaging Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie European Bioplastics Packaging Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Stärke, Polylactide (PLA) und Polyhydroxyalkanoate (PHA). Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: European Bioplastics Packaging Market (M662)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie