Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umfrage zu Erfolgsfaktoren der Innovationsorganisation

20.01.2009
Wie organisiert man Innovation? Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart geht dieser Frage nach. Produzierende Unternehmen können sich noch bis Mitte Februar an der Erhebung beteiligen.

Umfrage zu Erfolgsfaktoren der Innovationsorganisation

Ein gut organisiertes Innovationsmanagement ist die Voraussetzung für einen kontinuierlichen Strom an neuen Ideen, Konzepten und marktfähigen Produkten. Dennoch wird die systematische Gestaltung der Innovationsorganisation in Theorie und Praxis meist vernachlässigt. Während in der jüngeren Vergangenheit die Prozessorientierung in Unternehmen stetig an Bedeutung gewonnen hat, ist die Aufbauorganisation des Innovationsmanagements und die Struktur der Innovationsorganisation mehr und mehr in den Hintergrund gerückt.

In der Praxis können erfolgreiche Innovationen sowohl auf das Engagement kreativer Einzelkämpfer als auch auf stark arbeitsteilige Prozesse zurückgeführt werden. Allerdings haben sich außer vereinzelten Erfolgsrezepten nur wenige Gestaltungshinweise für eine erfolgreiche Organisation herauskristallisiert.

Wichtige Fragen des Innovationsmanagements bleiben somit nur unvollständig beantwortet: Wo sollte das Innovationsmanagement im Unternehmen verankert werden? Wer trägt die Verantwortung für die Innovation? Wie werden unterschiedliche Funktionsbereiche optimal in Innovationsprojekte integriert?

Um mehr über bestehende Ausprägungen der Innovationsorganisation zu erfahren, führt das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, eine Breitenerhebung im produzierenden Gewerbe durch. Ziel ist es, gesicherte Erkenntnisse zu verschiedenen Organisationsoptionen zu ermitteln sowie den Zufriedenheitsgrad mit der jeweiligen organisatorischen Lösung zu erfassen. Darüber hinaus sollen Empfehlungen für die Unternehmenspraxis abgeleitet werden.

Die Umfrage richtet sich insbesondere an Führungskräfte und leitende Angestellte aus den Bereichen Innovationsmanagement, Forschung und Entwicklung sowie Marketing in produzierenden Unternehmen. Interessierte Teilnehmer können den Fax-Fragebogen ab dem 15. Januar über den unten angegebenen Link herunter laden. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt in etwa 15 Minuten in Anspruch. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Zusammenfassung der Befragungsergebnisse.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Flavius Sturm
Nobelstraße 12,
70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2040,
Fax +49 711 970-2299
flavius.sturm@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.rdm.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE