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Trotz Rezession: Frost & Sullivan sieht osteuropäischen Markt für Investmentfonds im Aufwärtstrend

10.12.2009
Günstige makroökonomische Indikatoren weisen auf ein langfristiges strukturelles Wachstum im osteuropäischen Markt für Investmentfonds hin – und dies trotz aller Negativauswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

So könnte die Entwicklungslücke, die Ost- und Westeuropa trennt, verschiedenen Branchen in den nächsten fünf bis 15 Jahren neue Möglichkeiten eröffnen.

Profitieren dürften laut einer neuen Studie der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.financialservices.frost.com) im Osten neben den Gesundheitsdienstleistern auch der Finanzsektor. Dabei sollten sich die osteuropäischen Länder jedoch stets ihrer fiskalpolitischen Situation und des hohen Inflationsrisikos bewusst bleiben.

“Bislang ist die Investitionsquote von Privathaushalten in Investmentfonds noch relativ gering, was sich auch im Anteil dieser Anlageform am Bruttoinlandsprodukt widerspiegelt. Folglich gibt es noch viel Spielraum für Retail-Investment-Produkte“, erläutert Kavitha Chakravarthy, Research Analystin bei Frost & Sullivan. “Ein effizientes Marketing und Initiativen zur Bewusstseinsschärfung sollten Anbieter von Investmentfonds dabei helfen, diese Chance gewinnbringend zu nutzen.“

Gleichzeitig machen die zunehmende politische Stabilität, marktbegünstigende Reformen, die steigende Kaufkraft, signifikante Infrastruktur-Ausgaben und die EU-Mitgliedschaften Osteuropa zu einem attraktiven Investitionsziel. Laut Frost & Sullivan werden die Volkswirtschaften Bulgariens, Rumäniens, Sloweniens und der Slowakei ein positives Wachstum verzeichnen können, das in den Jahren 2011 und 2012 seinen Höhepunkt erreichen und sich danach stabilisieren dürfte. Zumindest bis 2010 sind die Aussichten für die Investmentfonds-Branche jedoch eher noch düster, doch wird sich das Vertrauen der Privatanleger im Lauf des kommenden Jahres voraussichtlich verbessern. Relativ gut entwickeln sich im Vergleich zu Publikumsfonds derzeit institutionelle Investments wie beispielsweise Pensionsfonds, was auf ihren langen Investitionshorizont und die lange Bindungsdauer zurückzuführen ist.

Die in hohem Maße von ausländischem Kapital abhängigen osteuropäischen Länder sind infolge des drastischen Rückgangs der internationalen Direktinvestitionen im Zuge der Ausweitung des Kreditvolumens und der darauf folgenden Finanzkrise seit 2007 finanziell immer stärker unter Druck geraten. Neben diesen Auswirkungen leidet die Branche unter der geringen Marktliquidität. Inzwischen haben die Regierungen dieser Länder Maßnahmen eingeleitet, um diese Entwicklung zu korrigieren.

“Parallel dazu bemühen sich die osteuropäischen Länder intensiv darum, ihre Strategien an die EU-Vorschriften anzupassen“, sagt Chakravarthy. „Hier kann jeder auch noch so kleine Fehler nicht nur äußerst kostspielig werden, sondern auch die Förderung durch die EU und die EU-Mitgliedschaft negativ beeinflussen.“

Bislang ziehen es die Privatanleger in Osteuropa vor, ihr Geld in Spareinlagen zu investieren, weil diese hohe Zinsen bieten. Darüber hinaus sind sie sich nicht bewusst, welche Vorteile Investmentfonds oder alternative Investments bieten. Ein zusätzliches Problem ergibt sich aus den hohen Transaktionskosten in diesen Ländern. „Wenn doch Investmentfonds gekauft werden, dann am ehesten die in Euro gehandelten. Damit vermeiden die Anleger Wechselkursrisiken“, so Chakravarthy abschließend.

Die Studie Eastern European Asset Management Industry - Investment Analysis ist Teil des Subskriptionsdienstes Financial Benchmarking in the Asset Management Industry der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem außerdem folgende Studien gehören: European Emissions Trading Market, North American Outcome-Oriented Funds: Lifecycle Funds - Investment Analysis, Analysis of Active Extension or Short-enabled Investment Strategies und European Green Investments Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie „Eastern European Asset Management Industry - Investment Analysis“ wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

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