Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von Trends, neuen Technologien und dem kreativen Umgang mit dem Unvorhersehbaren

21.07.2009
Zukunftsstudie time4you/ZHAW

Der zweite Teil der Studie zur Entwicklung von Personal- Informations- und Trainingsmanagement ist erschienen. Seit 2007 forschen die time4you GmbH und die ZHAW Zürich gemeinsam zur "Zukunft des Lernens".

Die time4you GmbH kooperiert seit Jahren mit dem Center for Education and New Learning (CENL) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, um Praktikern und Wissenschaftlern, Führungskräften und Anwendern, Anbietern und Publizisten durch einen Ausblick auf die Entwicklungen der nächsten zehn bis zwanzig Jahre Orientierungs- und Entscheidungshilfen zu geben.

Prof. Dr. Andreas König, Leiter des CENL, betreut die Forschungsseite der Studie; Beate Bruns, Geschäftsführerin time4you GmbH, steuert den wirtschafts- und unternehmensorientierten Part bei. Gemeinsam betrachten sie strategische und übergreifende Aspekte und blicken dabei hinter die Kulissen von Unternehmen im europäischen Umfeld.

„Eine gewisse Richtungsänderung in der Personalentwicklung ist erkennbar, insofern das Talentmanagement als eine Aufgabenstellung interpretiert wird, die sich nicht mehr nur – wie bisher und traditionell - auf Führungskräfte, sondern auch auf Fachkräfte bezieht. Das passt zu einer möglichen Neuinterpretation der Personalentwicklung als Mitarbeiterentwicklung und nicht nur als Entwicklung zukünftiger Manager. Eine nahe liegende Ursache dafür ist die veränderte Sicht innerhalb der Gesellschaft darauf, was „Karriere“ in einem Unternehmen bedeutet.“, so Beate Bruns, Geschäftsführerin der time4you GmbH. „Wir gehen meist davon aus, dass Bildung der technischen Entwicklung folgt. Könnte und sollte es nicht auch andersherum sein?“

Im Teil 2 der Studie werden erläutert: State of the Art der Personalentwicklung 2008/2009, die Analyse nationaler und internationaler Trends, Trends in Learning.

Teilprojekte der Studie sind dabei die Auswertungen zu E-Learning 2.0 – Zur Zukunft des betrieblichen Lernens, Podcasting, Web 2.0-Tools in Wissensmanagement und E-Learning, Social Software für das Personalmanagement und Digitale Methodenbibliothek.

Prof. König erläutert den Aspekt der Befragungen: „Die befragten Unternehmen und Experten sollten das „Lernen im Jahr 2029“ einschätzen. Ein Ergebnis war, dass 100 Prozent der befragten Unternehmen derzeit die Präsenzveranstaltung als Hauptlernmethode einsetzen. Mit einem Anteil von 72.7 Prozent wenden die Unternehmen vermehrt Online Kurse an. 95.2 Prozent der befragten Experten sind überzeugt, dass die Hauptlernmethode Coaching-on-the-Job sein wird.”

Weitere Zahlen im Auszug:

- Die typischen Web 2.0 Technologien wie Blogs, Wikis und Podcasts mit 4.5 Prozent und Communties mit 18.2 Prozent stoßen bis heute auf wenig Akzeptanz.

- Die befragten Unternehmen sind sich in der Frage, ob Computer basiertes Lernen die

Lernqualität verbessere, nicht einig. 52.4 Prozent der befragten Experten erachten es als sinnvoll. 47. 6 Prozent sind der Meinung, dass es die Lernqualität nicht verbessere.

- In der Einschätzung der Entwicklungstrends der neuen Medien zeigte sich, dass die

zukünftige Akzeptanz gegenüber den Web 2.0 Anwendungen um 29.4 Prozent wachsen wird.

- 90.5 Prozent von ihnen räumen den integrierten Lernplattformen und 85.7 Prozent der Präsenzveranstaltung einen hohen Rang ein.

Was aber nun die zukünftigen Entwicklungen anbelange, so ergänzt König, ist für die Unternehmen am wichtigsten, Zukunft als jetzt laufenden Prozess zu begreifen, der vor allem Veränderungsfähigkeit und Umweltwahrnehmung verlangt. „Nicht die Frage, was kommt, ist entscheidend, sondern ob und wie wir jetzt mitgestalten, was da kommt.“

Hintergrund der Studie: Wer im Personal- und Bildungsumfeld Entscheidungen treffen und Investitionen tätigen muss, profitiert in der aktuellen, stark dynamischen Situation von Trendforschungen und Zukunftseinschätzungen. So könnten idealerweise Cockpits für Führungskräfte standardmäßig genutzt werden. Aus derartigen Cockpits können nicht nur herkömmliche Finanz- und Leistungsparameter ablesbar sein, sondern auch HR-Messgrößen wie zum Beispiel Fluktuation, Rekrutierungserfolg, Wertschöpfung pro Mitarbeiter, Personalentwicklungsquote eines Bereichs oder auch qualitative Größen wie Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen.

Hintergründe zur Kooperation:

time4you ist in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum führender Anbieter von Dienstleistungen und Software rund um Personal-, Informations- und Trainingsmanagement. Das CENL ist ein Profitcenter der School of Management and Law und berät Kunden aus Hochschule und Wirtschaft dabei, durch die Verbindung von HR- und IT-Instrumenten Prozesse des Lernens und Arbeitens zu verbinden und zu verbessern.

Zu bestellen ist die Studie auf der Website der time4you www.time4you.de und des CENL: www.cenl.zhaw.ch. ISBN: 978-3-905745-26-9

Pressevertreter wenden sich bitte an press@time4you.de, +49-30-20188565.

Unternehmensprofil time4you GmbH

Die time4you GmbH communication & learning gehört im deutschsprachigen Raum (Dtl/A/CH) zu den führenden Anbietern von Software und Dienstleistungen für Personal-, Informations- und Trainingsmanagement. Das innovative Karlsruher Unternehmen bietet seinen nationalen und internationalen Mittelstands- und Konzernkunden sowie Öffentlichen Einrichtungen und Bildungsanbietern maßgeschneiderte schlüsselfertige High-End-Lösungen. Die Kunden der time4you GmbH profitieren seit vielen Jahren von dem erfolgreichen Einsatz der IBT® SERVER-Software. Unternehmen und Organisationen wie die Hugo Boss AG, HUK-COBURG, Deutsche Telekom/T-COM, Manor AG, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die InWEnt gGmbh, die Bertelsmann Stiftung oder das Schweizer Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) nutzen seit Jahren die Expertise der time4you GmbH. Realisiert werden Lern- und Informationsportale im Intranet und Internet, Mitarbeiterportale, Wissensportale sowie Produkttrainings, multimediale Lerninhalte, Kompetenz- und Trainingsmanagement, Zertifizierungsprogramme, internationale Projektarbeit, Corporate Universities und virtuelle Hochschulen.

time4you ist Mitglied im BITKOM e.V., bwcon (baden-württemberg: connected), Q-Verband e.V. , DGFP e.V. sowie Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstandes des D-ELAN - Deutsches Netzwerk der E-Learning-Akteure e.V.

Über die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Die ZHAW ist die größte Mehrsparten-Fachhochschule in der Schweiz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Die fast 30 Institute und Zentren der ZHAW bearbeiten vernetzt Forschungs-, Dienstleistungs- und Beratungsaufträge mit externen Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung.

Das Centre for Education and New Learning (CENL) unterstützt seine Kunden darin, ihre Prozesse des Lehrens und Lernens, des Kommunizierens und der Zusammenarbeit im Prozess des Wissensschöpfens und -teilens so miteinander zu verbinden, dass Mehrwerte entstehen. Es bietet kompetente und erfahrungsbasierte Schulung, Dienstleistung und Beratung, wenn es um Konzeption und Nutzung Neuer Medien geht.

http://www.sml.zhaw.ch/de/management/cenl/forschung/zukunft-des-lernens.html

Claudia Burkhardt | PRBüro Berlin
Weitere Informationen:
http://www.time4you.de
http://www.zhaw.ch
http://www.cenl.zhaw.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics