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Trend zu aktiver Sicherheit sorgt für Wachstum bei Kfz-Sensoren

08.07.2009
Technologische Fortschritte und neue gesetzliche Vorschriften sorgen im Europamarkt für fahrerunterstützende Sensorsysteme, ESP-Sensoren, Sensoren für passive Sicherheitssysteme und Regensensoren für Wachstum. Nach einer neuen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com) betrug das Umsatzvolumen dieser Branche im Jahr 2008 insgesamt 1,75 Milliarden Euro und soll bis 2015 auf 3,16 Milliarden Euro ansteigen.

„Der Bekanntheitsgrad der einzelnen Systeme bei den Endnutzern ist sehr unterschiedlich, und die Impulse für das Marktwachstum kommen aus ganz verschiedenen Richtungen“, beobachtet Roshan Devadoss, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. Entsprechend kontrastreich ist das Bild, das die Studie von diesem Markt zeichnet.

Fahrerunterstützende Sensorsysteme und ESP-Sensoren werden in Sicherheitsmodulen eingesetzt, die den Fahrkomfort steigern und die Sicherheit für Fahrzeuginsassen und Fußgänger gleichermaßen erhöhen. Diese Sensoren sind zwar bisher in Europa noch wenig verbreitet, dürften aber bis 2015 ein beträchtliches Marktpotenzial entfalten.

„Der Einsatz von Sensoren für passive Sicherheitssysteme wird durch die Einstufung nach dem Europäischen Neuwagen-Bewertungsprogramm Euro NCAP gefördert, und die Fortschritte in der Mikrosystemtechnik (MEMS-Technologie) sorgen dafür, dass der Sektor trotz Sättigung immer noch wächst. Gleichzeitig führt die Entwicklung von passiven hin zu aktiven Sicherheitssystemen zum verstärkten Einsatz von fahrerunterstützenden Sensorsystemen wie Radar-, Lidar- und Bildsensoren“, erläutert Devadoss. „Die Regensensoren erhalten ihre Impulse durch die Einführung neuer Komfortmerkmale. Die ESP-Sensoren wiederum werden in der Folge gesetzlicher Regelungen, die den Einbau solcher Module als Standardausstattung verlangen, voraussichtlich bis 2012 die Sättigung erreichen.“

Ein wichtiges Problem für den Fahrzeugsensorenmarkt besteht darin, dass sich die Investitionen erst nach verhältnismäßig langer Zeit rentieren. Die Entwicklung von Sensoren für fahrerunterstützende Sensor-Module erfordert erhebliche finanzielle Mittel, und die Unternehmen sind eher zurückhaltend, da der Markt für solche Systeme sehr begrenzt ist, während die Kosten der Sensoren relativ hoch sind. Folglich werden ausgereifte, bereits etablierte Technologien den innovativen Systemen immer noch vorgezogen. „Eine weitere Hürde für die Einführung fahrerunterstützender Sensorsysteme, die fortgeschrittene Sicherheitslösungen integrieren, ist der fehlende Schutz der Fahrzeughersteller und ihrer Zulieferer vor Schadenersatzklagen im Falle eines Systemversagens,“ so Devadoss.

Entsprechend dürfte neben der Erhöhung des Bekanntheitsgrades bei den Endnutzern auch die Verabschiedung entsprechender Gesetze zum Schutz der Interessen von Fahrzeugherstellern und Zulieferern für eine weitere Verbreitung der vorhandenen Lösungen sorgen. In der Folge ist dann mit einem Preisrückgang zu rechnen.

„Nachlässe bei den Versicherungsprämien wie die, die gegenwärtig für Volvo City Safety geprüft werden, sowie ein verbesserter gesetzlicher Schutz im Falle des Versagens eines Moduls werden zu einer Zunahme der Stückzahlen führen. Damit verkürzt sich die Zeit bis zur Rentabiliät“, so Devadoss abschließend. „Um ihre Bekanntheit bei den Endnutzern zu fördern, müssen die Fahrzeughersteller die Vorzüge von Komponenten wie fahrerunterstützenden Sensorsystemen, automatischen Scheibenwischersystemen und Überschlagsensoren aggressiv vermarkten.“

Bei Interesse an einer virtuellen Broschüre zu Frost & Sullivans neuster Studie zum Kfz-Sensorikmarkt wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Broschüre bietet einen Überblick über die Branche und wird Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie European Automotive Original Equipment DAS, ESP, Passive Safety and Rain Sensors Market ist Bestandteil des Growth-Partnership-Services-Programms Automotive & Transportation, das außerdem folgende Studien umfasst: European Market Analysis for Low Speed Driver Assistance Applications, Strategic Analysis of European Automotive Interior Lighting Market and, Strategic Analysis of European Automotive Exterior Lighting Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 35 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Titel der Studie: European Automotive Original Equipment DAS, ESP, Passive Safety and Rain Sensors Market (M232)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

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