Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologiefortschritt treibt die vermehrte Einführung von „grüneren Flugzeugtriebwerken“ voran

01.03.2011
Programme für Triebwerkstechnologie sollen die vermehrte Einführung von „grüneren Flugzeugtriebwerken“ anregen. Airbus und Boeing wappnen sich, um der Konkurrenz von in China hergestellten Flugzeugen tatkräftig entgegen zu treten, auch wenn COMAC und MRJs bedeutsame Chancen für Hersteller von Triebwerken und anderen Komponenten für zukünftige Flugzeugtriebwerke bieten.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.aerospace.frost.com) über die weltweite Entwicklung von Programmen für „grüne Flugzeugtriebwerke“ werden die Investitionen in Programme für Flugzeugtriebwerke bis zum Jahr 2020 drei Milliarden US-Dollar übersteigen.

Dies zielt auf die Entwicklung von Technologien für Triebwerke zukünftiger Flugzeuge ab. Durch verdoppelte Investitionen und die Zunahme von Aufträgen für Flugzeuge der neuen Generation wird es nach 2016 zu beträchtlichen Veränderungen in der weltweiten gesamten Flottenzusammenstellung kommen.

„Zukünftige Flugzeugtriebwerke wechseln langsam von konventionellen Turbofans auf innovative Turbofan-Triebwerke, wie Getriebefan und offener Rotor“, erklärt Balaji Srimoolanathan, Research Manager bei Frost & Sullivan. „Durch ein erhöhtes Nebenstromverhältnis und reduzierten Lärmpegel eignen sich diese für den Einsatz in der zukünftigen Luftfahrt und dies eröffnet zahlreiche Chancen für die involvierten Marktteilnehmer.“

In Anbetracht von Umweltvorschriften und Betriebskostendruck sind Neuerungen in der Flugzeugmotorentechnologie und Veränderungen am Triebwerkinneren inzwischen unabdinglich.

„Teilnehmer entlang der Wertschöpfungskette fassen eine vermehrte Einführung derartiger Technologien ins Auge und fördern Programme für die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken durch Partnerschaften, die das Risiko auf die einzelnen Parteien aufteilen“, bemerkt Srimoolanathan. „In Zukunft dürfte sich die Aufmerksamkeit immer mehr in Richtung innovativer Turbofan-Triebwerke verschieben, die schrittweise die Wartungszyklen verlängern und die Betriebskosten verringern.”

Der Erfolg von Entwicklungsprogrammen für Flugzeugtriebwerke wird an der Einführungsrate von Flugzeugintegratoren zu messen sein. Die steigende Anzahl von Risiko und Ertrag teilenden Partnerschaften bestätigen derartige technologische Fortschritte.

Der Markt für zukünftige Flugzeugtriebwerke steht in engem Zusammenhang mit dem Wachstum des Luftverkehrs. Dieser Anstieg des Flugverkehrs entspricht seinerseits einer verstärkten Nachfrage nach Flugzeugen für den Low-Cost-Verkehr. Der Druck, effiziente Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, die sich für den Low-Cost-Verkehr eignen, lastet letztendlich auf den Fluggesellschaften und in der Folge auch auf den Flugzeugintegratoren.

Eines der Haupthindernisse im Markt liegt hierbei in der konstanten technologischen Innovation. Das schnelle Tempo in der technologischen Entwicklung bringt zum Teil mit sich, dass eine bestimmte Technologieart gar nicht erst eingeführt wird, da diese zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Demonstror-Phase erreicht, bereits obsolet ist.

„Zukünftige Programme für Flugzeugtechnologie und -triebwerke stehen vor der Herausforderung von Einführung und Akzeptanz“, warnt Srimoolanathan. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies weiterhin eine ausgedehnte Forschungsarbeit behindern wird.”

Von entscheidender Bedeutung für die Teilnehmer zukünftiger Flugzeugtriebwerksprogramme, speziell von Technologieentwicklungs-programmen, ist eine Einbeziehung der OEM durch eine Risiko und Ertrag teilende Partnerschaft. Diese Strategie kann helfen, das Einführungsrisiko, das als ein entscheidender, das Wachstum von Investitionen allgemein behindernder Faktor gilt, so weit wie möglich zu verringern.

„Eine zunehmende Beteiligung von regierungsgestützten Teilnehmern, wie der Europäischen Kommission und Flugzeugintegratoren, wird für die Zukunft als bester Ansatz gesehen, damit solche Programme erfolgreich sein können.”

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie ROSM – Global Green Aircraft Engine Programs wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie ROSM – Global Green Aircraft Engine Programs ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Aerospace, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Asia Pacific VLJ Market Assessment, Global Commercial Aviation Power Systems and Infrastructure Assessment, Strategic Analysis of the Indian Commercial Aviation Suppliers Market, Global Engine MRO Market und Middle East Airports Infrastructure Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: ROSM – Global Green Aircraft Engine Programs (M58C)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.aerospace.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Im Focus: Towards data storage at the single molecule level

The miniaturization of the current technology of storage media is hindered by fundamental limits of quantum mechanics. A new approach consists in using so-called spin-crossover molecules as the smallest possible storage unit. Similar to normal hard drives, these special molecules can save information via their magnetic state. A research team from Kiel University has now managed to successfully place a new class of spin-crossover molecules onto a surface and to improve the molecule’s storage capacity. The storage density of conventional hard drives could therefore theoretically be increased by more than one hundred fold. The study has been published in the scientific journal Nano Letters.

Over the past few years, the building blocks of storage media have gotten ever smaller. But further miniaturization of the current technology is hindered by...

Im Focus: Successful Mechanical Testing of Nanowires

With innovative experiments, researchers at the Helmholtz-Zentrums Geesthacht and the Technical University Hamburg unravel why tiny metallic structures are extremely strong

Light-weight and simultaneously strong – porous metallic nanomaterials promise interesting applications as, for instance, for future aeroplanes with enhanced...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Papstar entscheidet sich für tisoware

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

Natürliches Radongas – zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

„Spionieren“ der versteckten Geometrie komplexer Netzwerke mit Hilfe von Maschinenintelligenz

08.12.2017 | Biowissenschaften Chemie