Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Systemanalyse BWe MOBIL

21.02.2011
Der Weg hin zu einer elektromobilen Gesellschaft verlangt nach einer systemischen Vernetzung aller relevanten Akteure und Instanzen. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer IAO und der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale des Gesamtsystems Elektromobilität im Detail.

Die Einbindung von Elektromobilität in bestehende und zukünftige Verkehrskonzepte sowie die intelligente Anbindung an die Energieinfrastruktur gilt als wichtiger Stellhebel für die Gestaltung der elektromobilen Zukunft.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellen in diesem Zusammenhang Schnittstellen dar, die die komplexen Vorgänge in einem Gesamtsystem Elektromobilität steuern können. Die Studie zeigt, dass Baden-Württemberg als IT-Standort für die kommenden Herausforderungen im Bereich IKT sehr gut aufgestellt ist und die besten Voraussetzungen mitbringt, um zukünftige Mobilitätslösungen zu erdenken und umzusetzen sowie von den resultierenden Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenzialen zu profitieren:

• Elektromobilität funktioniert als System, in dem Nutzer, Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, die Stadt und intermodale Verkehrsträger eng miteinander verbunden sind. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, die eine intelligente Vernetzung erst ermöglichen.

• Durch die Entwicklung hin zur Elektromobilität werden neue Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale in Baden-Württemberg generiert. Neue und erweiterte IKT-Anwendungen sowie der Aufbau und Betrieb einer umfassenden Ladeinfrastruktur sind dabei bedeutende Elemente.

• Baden-Württemberg verfügt in den Bereichen IKT, Ladeinfrastruktur und Flottenmanagement über eine sehr gute Ausgangsposition, um den Wandel hin zur Elektromobilität mit Systemkompetenz aktiv gestalten und prägen zu können.

Um diese gute Ausgangsposition optimal zu nutzen gilt es, bestehende Geschäftsfelder auszubauen und neue zu erschließen, was eine branchenübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure in gemeinsamen Projekten und Netzwerken erfordert.

In der aktuellen Studie »Systemanalyse BWe mobil« werden die in der »Strukturstudie BWe mobil« aus dem Jahr 2010 untersuchten Herausforderungen und Chancen für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg auf die Bereiche IKT- und Energieinfrastruktur für innovative Mobilitätslösungen erweitert. Das Ergebnis ist gesamtheitliche und umfassende Betrachtung des elektromobilen Wandels im Land.

Ansprechpartner
Martha Loleit
Telefon +49 711 970-2316; Fax +49 711 970-2299
martha.loleit@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise