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SWIFT-Fallstudie betrachtet Clearstreams Gebrauch von Standards zur Schaffung von Interoperabilität

09.09.2008
Einer Fallstudie von SWIFT zufolge konnte Clearstream aufgrund der Einführung einer neuen Generation von Abwicklungsumgebung die Interoperabilitätsstrategie dank einer verbesserten SWIFT-Konnektivität und einer verstärkten Einhaltung von ISO-Standards mit einem geringeren Maß an Komplexität, kürzeren Time-to-Market-Zeiten, ohne anfallende Migrationskosten und mit einem geringeren Aufwand an Projektkosten umsetzen.
Die von Clearstream eingeführte Abwicklungsumgebung der neuen Generation ist eine Reaktion auf die wachsende Marktnachfrage nach einer Verbesserung der Effizienz bei grenzüberschreitender Abwicklung und Verwahrungsprozessen.

Durch eine optimierte interne Abwicklungsumgebung in Kombination mit einem Echtzeit-Nachrichtensystem nach ISO 15022 kann Clearstream den Kunden dank einer Interoperabilitätsstrategie für alle Märkte – nicht nur für eine begrenzte Auswahl – das gleiche hohe Serviceniveau anbieten, wie dies bei einer Integrationsstrategie der Fall wäre.

Die von Clearstream erreichte Interoperabilität durch Ausnutzung von SWIFT-Standards bringt nicht nur Vorteile für den Abwicklungsprozess. Zusätzlich profitieren Clearstream-Kunden von einer effizienteren Nutzung ihrer Sicherheiten und verbesserten Vermögensdienstleistungen.

Philip Brown, Head of Client Relations für Europa und Nord- und Südamerika und Mitglied des Executive Board bei Clearstream International, kommentierte:

"Interoperabilität ist das Schlüsselwort für die Finanzmärkte der Gegenwart und kann nur über Branchenstandards wie ISO 15022 erreicht werden. Vor dem Hintergrund der Probleme, denen sich Finanzinstitute in der jüngsten Vergangenheit ausgesetzt sahen, ist Interoperabilität unerlässlich. Durch eine effiziente Interoperabilität wird es möglich, Sicherheiten taggleich zwischen verschiedenen Abwicklungsorten zu übertragen und Finanzierungsanforderungen zu erfüllen."

Alain Raes, Head of SWIFT EMEA sagte: "Wir stellen erfreut fest, dass Clearstream das Potenzial von SWIFT und den Wert der ISO-Standards erkannt und sich die frühere Investition in die Connectivity-Lösung CreationConnect zunutze gemacht hat, um die Einführung der neuen Abwicklungsumgebung und die Umsetzung der Interoperabilitätsstrategie voranzutreiben."

Clearstream hat die Neugestaltung der internen Abwicklungsprozesse mit dem Ziel vorgenommen, die Echtzeitverarbeitung zwischen 4:00 Uhr und 18:00 Uhr MEZ durchgängig zu optimieren. Durch eine durchgängige Optimierung wird eine gleichbleibende Qualität bei Rückmeldungen zur Abwicklung nach Prüfung aller Möglichkeiten zur Geld- und Wertpapierverrechnung gewährleistet, was wiederum eine flexible Festsetzung von Instruktionseingabefristen bei inländischer Abwicklung nach Maßgabe der jeweiligen Gegebenheiten ermöglicht.

Das Clearstream-Modell unterstützt eine Durchlaufzeit – Eingang einer Instruktion, interne Anschaffung, Validierung und Abwicklung am lokalen Markt – von 15 Minuten. Dadurch war es möglich, die Instruktionseingabefrist auf 15 Minuten vor der jeweils am lokalen Markt geltenden Frist festzusetzen. Seit der Einführung im März 2008 konnte Clearstream mehr als 100 Abwicklungsfristen an Inlandsmärkten in 36 Ländern verbessern, Eingabefristen für Bridge-Instruktionen verlängern, eine neue Eingabefrist für Bridge-Instruktionen frei von Zahlung einführen und den Datenaustausch für das Matching und die Abwicklung mit Euroclear Bank erhöhen.

Die Fallstudie ist auf Anfrage erhältlich und wird am Mittwoch, dem 17.
September um 10h30 auf der SIBOS Konferenz in Wien vorgestellt.
Ansprechpartner: Bruno Rossignol / Yolande Theis +352-243-31500, bruno.rossignol@clearstream.com / yolande.theis@clearstream.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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