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Studie der Zeppelin Universität: Konsumenten blicken wieder optimistischer in die Zukunft

27.07.2009
Ist die Talsohle nun durchschritten? Nach von wachsendem Pessimismus geprägten Monaten blicken die Konsumenten in Deutschland wieder optimistischer in die Zukunft.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des "MRI Vertrauensbarometers Deutschland" in Kooperation mit der Zeppelin Universität (ZU) Friedrichshafen und dem Internationalen Centrum für Franchising und Cooperation (F&C) der Universität Münster.

"Nach einem rapiden Falls der Indices im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 zeichnet sich nun eine leichte Erholung gegenüber dem ersten Quartal 2009 ab", resümiert Tim Eberhardt vom ZU-Lehrstuhl für Marketing die Untersuchung, "die allgegenwärtige Krise ist sowohl sichtbar als auch fühlbar, dennoch ist ein allgemeines Durchatmen der Bevölkerung zu erkennen - vielleicht sind dies die ersten Anzeichen zum Aufbruch aus der Krise."

Zum Index selbst: Das "MRI Vertrauensbarometers Deutschland" beinhaltet eine fortlaufende wissenschaftliche Erhebung, die monatlich die konjunkturelle Einschätzung aus Konsumentensicht misst. Bei dieser Umfrage werden sowohl Erfahrungen als auch Erwartungen der Menschen abgefragt. So wird beispielsweise nach der vergangenen und zukünftigen Wirtschafts- und Preisentwicklung gefragt wie auch nach der finanziellen Lage des eigenen Haushalts und nach der Sicherheit der Arbeitsplätze.

Die Beurteilungen werden dann in einen Index überführt. Jüngstes Ergebnis: Wurde das gemessene Bevölkerungsvertrauen im zweiten Quartal 2008 noch durch einen positiven Indexwert beschrieben, so ist es zwischen April 2008 und Mai 2009 stark gesunken. Zuletzt, im Juni, aber stieg es erstmals wieder an.

"Es scheint, dass es jetzt wieder bergauf geht. Aber die aktuelle Situation gleicht der im April 2009. Insofern muss man zunächst abwarten, ob es sich nicht um ein Zwischenhoch handelt. Dies wird sich in den nächsten Wochen zeigen", erklärt Professor Dr. Peter Kenning, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der ZU.

Das "MRI Vertrauensbarometer Deutschland" untersucht überdies unter anderem neben dem Vertrauen der Kunden und Konsumenten in unterschiedliche Branchen (Banken, Versicherungen, Mobilfunk, Reiseveranstalter) ebenso das allgemeine Bevölkerungsvertrauen innerhalb des deutschen Wirtschaftsraumes.

Hintergrund:

Das 2003 gegründete "Münster Research Institute" (MRI) mit Sitz in Wettringen, Münsterland, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen wie auch Institutionen effizient mit hochqualitativen Daten zu versorgen und in ihrer täglichen Arbeit durch ganzheitliche Problemlösungen zu unterstützen. Dabei arbeitet das MRI eng mit führenden wissenschaftlichen Forschungsinstituten und Universitäten wie der Zeppelin Universität und dem F&C der Universität Münster zusammen. Den Schwerpunkt hierbei bildet der Bereich Marktforschung.

Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen ist eine staatlich anerkannte Universität in freier Trägerschaft. Als Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik lehrt und forscht sie interdisziplinär, individualisiert und international.

Rainer Böhme | idw
Weitere Informationen:
http://www.zeppelin-university.de

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