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Studie zu Schülerlaboren und anderen außerschulischen Experimentierangeboten in Berlin-Brandenburg erschienen

26.02.2010
Die Region Berlin-Brandenburg bietet ein breit gefächertes Angebot an außerschulischen Lernorten wie Schülerlaboren.

Wie dieses Angebot den Unterricht sinnvoll ergänzen und zu einem naturwissenschaftlich-technischen Studium motivieren kann, untersucht die Studie "Schülerlabor & Co." von Jana Huck, Gerhard de Haan und Michael Pleese, die jetzt im Rahmen der TSB-Schriftenreihe "Studien zu Technologie und Innovation" erschienen ist. Die Autoren gehören zum Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung, Institut Futur der Freien Universität Berlin.

Die Studie stützt sich unter anderem auf Interviews mit insgesamt zwanzig Betreibern von außerschulischen Angeboten, zwölf Lehrkräften sowie eine genaue Untersuchung der didaktischen Konzepte, die hinter den Angeboten stehen. Zu Wort kommen auch die Berliner Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Claudia Zinke, sowie der Staatssekretär im Brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Burkhard Jungkamp.

Am Ende der Studie stehen zehn Empfehlungen zur Weiterentwicklung der außerschulischen Angebote zur naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Dazu gehören Überlegungen, wie das bestehende Angebote abgesichert und die Interessen der Schülerinnen und Schüler noch besser berücksichtigt werden können. Es finden sich auch Forderungen, zum Beispiel, das bestehende Angebot, das sich vor allem auf die gymnasiale Oberstufe konzentriert, auszuweiten und für weitere Gruppen zugänglich zu machen und durch gute Vor- und Nachbereitungen in der Schule das Gelernte nachhaltiger zu verankern.

Die gemeinnützige TSB Technologiestiftung Berlin, die sich bereits seit Jahren für die außerschulischen Lernorte in der Region engagiert und zurzeit beispielsweise das Schülerlabornetzwerk GenaU fördert, hatte die Studie 2009 im Auftrag gegeben, um Hinweise für die weitere strategische Ausrichtung zu gewinnen und die Ergebnisse mit allen Akteuren im Bildungsbereich zu diskutieren. Vor diesem Hintergrund ist gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung im März 2010 eine ganztägige Fachveranstaltung zum Thema geplant.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie unter http://www.tsb-berlin.de/studien.

Die Studie ist im Berliner REGIOVERLAG erschienen und zum Preis von 20 Euro erhältlich. Sie kann über den Buchhandel bezogen oder per Fax (030/31867444) bzw. per E-Mail info@regioverlagberlin.de direkt beim Verlag bestellt werden.

Frauke Nippel | idw
Weitere Informationen:
http://www.tsb-berlin.de/studien

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