Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie Product-Lifecycle-Management

08.11.2010
Forscher decken Handlungspotenziale in der Telekommunikationswirtschaft auf

Das FIR an der RWTH Aachen hat in Zusammenarbeit mit der internationalen Unternehmensberatung Detecon die erste weltweite Studie über den Status quo von „Product-Lifecyle-Management“ (PLM) in der Telekommunikationswirtschaft durchgeführt.

Hierbei lag der Forschungsschwerpunkt auf der Überprüfung der Potenziale eines systemischen PLM-Ansatzes, um die zunehmende Produktkomplexität in der Telekommunikationswirtschaft zu beherrschen.

In der Studie wurden Entscheidungsträger weltweit in einem mehrstündigen Interview zu ihrem aktuellen PLM-Implementierungsstand befragt. Unter Berücksichtigung der individuellen Unternehmenskomplexität als „moderierender Variablen“ und der Leistungsfähigkeit, gemessen in den PLM- Zielbereichen Zeit, Kosten, Prozess- und Produktqualität, konnten Zusammenhänge mit einzelnen PLM-Gestaltungselementen, wie zum Beispiel der Prozessmodularisierung, aufgedeckt werden.

„Die Studie ermöglicht Entscheidungsträgern in der Telekommunikationswirtschaft erstmals, einzelne Stellhebel hinsichtlich ihres Wirkungsnutzenverhältnisses zu analysieren und entsprechende Maßnahmen für ein PLM-Implementierungsprojekt abzuleiten“, verspricht Oliver Budde, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter der Studie, seitens des FIR.

Mithilfe der Studienergebnisse konnte der systemische PLM-Ansatz, bestehend aus Strategie, Prozess, Produkt- und IT-Architektur, weiter operationalisiert werden und dazu dienen, individuelle Stärken und Schwächen im Product-Lifecycle-Management zu analysieren.

Durch die Studie konnten zudem spezifische Potenziale aufgedeckt werden - beispielsweise, dass derzeit ein effektives Produktablösungsmanagement zwar in 80 Prozent der befragten Unternehmen nur beschränkt bis gar nicht implementiert wird, allerdings eine effektive Umsetzung stark mit der Senkung der IT-Implementierungskosten von Neuprodukten in den operativen Systemen korreliert.

„Das Alleinstellungsmerkmal der Studie liegt in der erstmals wissenschaftlich abgesicherten Analyse der PLM-Gestaltungsparameter - und zwar abhängig von der Unternehmenskomplexität. Damit sind wir in der Lage, sowohl für kleinere national als auch für multinational operierende Netzbetreiber Gestaltungsempfehlungen für ihr PLM auszusprechen“, stellt Dr. Julius Golovatchev, „PLM Management Consultant“ von Detecon, heraus.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit stehen zusammengefasst als kostenfreie Kurzfassung zur Verfügung. Die detaillierten Studienergebnisse werden in einem Product-Lifecycle-Management-Audit durch das FIR und Detecon vertrieben.

Die digitale Kurzfassung der Studie kann über die Abteilung „Kommunikationsmanagement“ des FIR angefordert werden.

Ansprechpartner FIR:
FIR e. V. an der RWTH Aachen
Pontdriesch 14/16
52062 Aachen
Dipl.-Wirt. Inform. Oliver Budde
Fachgruppe Informationstechnologiemanagement
Forschungsbereich Informationsmanagement
Pontdriesch 14/16, 52062 Aachen
Tel.: +49 241 47705 512
E Mail: Oliver.Budde@fir.rwth-aachen.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit FIR:
Caroline Crott, BSc
Bereich Kommunikationsmanagement
Tel.: +49 241 47705 152
Fax: +49 241 47705 199
E Mail: Caroline.Crott@fir.rwth-aachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.fir.rwth-aachen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie