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Studie Future Service Management: Service auf dem Vormarsch in Deutschland

01.10.2009
Dienstleistungen sind für viele Unternehmen der Technologiebranchen Deutschlands nicht mehr wegzudenken. Maßgeschneiderte Kundenlösungen stehen dafür ganz oben auf der Prioritätenliste der Unternehmen.

Dies ist die Hauptaussage einer kürzlich veröffentlichten Studie "Future Service Management" der ISS Business School of Service Management und des AFSMi German Chapter, dem führenden Berufs- und Interessenverband der Service-Branche in Deutschland.

"Lösungen stärken die Kundenbindung", betont Professor Tilo Böhmann von der ISS Business School Hamburg. "Gleichzeitig sehen die Unternehmen hier den Schlüssel für weiteres Wachstum im Servicemarkt". In den Unternehmen werde auch erkannt, dass der Weg zu mehr Wachstum über den Aufbau neuer Kompetenzen im Servicemanagement notwendig ist. Hierzu müssten Erkenntnisse aus den klassischen Fachgebieten wie der Logistik, Instandhaltung oder IT mit betriebswirtschaftlichem Management-Know-how verknüpft werden. Nur so können individuelle Lösungen konsequent an den Geschäftszielen und Geschäftsprozessen der Kunden ausgerichtet werden, lauten weitere Ergebnisse der Studie.

"Der Einsatz von „Remote Services“-Technologien und -Konzepten nimmt weiter zu. Planung, Erbringung und Überwachung von Services werden mittels modernster IT-Systeme vernetzt und durchgeführt - über Standorte und Ländergrenzen hinweg. Hierin sehen die Unternehmen für Service-Geschäftsmodelle die Zukunft. Dies gilt auch, weil der gezielte Einsatz von Remote Services auch Möglichkeiten zur Standardisierung von einzelnen Serviceprozessen erleichtert“, erläutert Wilhelm Taurel, Vizepräsident des AFSMi German Chapter, die Erkenntnisse.

Jedoch müssen Unternehmen auch den "smart shopper Trend" berücksichtigen, bei dem alleine der Preis ausschlaggebend für die Auswahl eines Angebotes ist. Hierfür müssen Standardlösungen erarbeitet werden, die bestimmte Servicestandards erfüllen.

Teilnehmer der Befragung waren ausgewählte Service-Manager aus den Bereichen Automobilwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik und Logistik, wie z.B. Siemens, Nokia oder BMW.

Hinweis: die Zusammenfassung der Studie, Fotos und Kontaktdaten der Ansprechpartner sind auf Anfrage gern erhältlich.

Über die ISS Business School of Service Management:

Die ISS International Business School of Service Management ist eine staatlich anerkannte private Hochschule (University of Applied Sciences), die berufsbegleitende Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte anbietet. Sie fördert mit ihren Programmen die Servicementalität in Unternehmen, die Entwicklung tragfähiger Partnerschaften mit Kunden sowie die Kompetenzen für Entwicklung, Vermarktung und Realisierung von Kundenlösungen. "Service First" - Dienstleistungen zum Erfolgsfaktor für Unternehmen zu machen, ist die Philosophie der ISS. Der 3. Durchgang des berufsbegleitenden MBA Service Management startet im Januar 2010, der berufsbegleitende Bachelor im April 2010.

Über den AFSMI:

Die AFSMI (Association for Service Management International) ist ein weltweit agierender Berufs- und Interessenverband für Führungskräfte aus allen Sparten der Service-Branche. Die Organisation AFSMI wurde 1975 in Amerika gegründet. Heute ist AFSMI in 20 Ländern mit rund 4.000 Mitgliedern in 35 Chaptern vertreten und im Verbund mit SSPA (Service & Support Professionals Association), TPSA (Technology Professional Services Association) und SRII (Service Research & Innovation Institute) weltweit einer der wichtigsten Verbände der Serviceindustrie. AFSMI bietet ihren Mitgliedern Informationsaustausch, Training, Weiterbildung, Teamunterstützung, ein modernes Peer-to-Peer-Netzwerk, sowie Forschung und Studien.

Der AFSMI-German Chapter zählt zu den aktivsten Chaptern in Europa und arbeitet eng mit seinen ausländischen Schwesterverbänden zusammen. Seine Mitglieder repräsentieren Servicebereiche in Unternehmen aus verschiedenen Hightech-Branchen. Hierzu zählen beispielsweise die Deutsche Telekom, Siemens, IBM, Microsoft und Bosch-Rexroth.

Henning Lindhorst | ISS
Weitere Informationen:
http://www.iss-hamburg.de

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