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Studie bestätigt hohe Qualität der Herzkathetereingriffe im HDZ NRW

28.02.2011
Eine aktuelle Studie über den Langzeiterfolg nach Herzkathetereingriffen belegt die herausragende Qualität der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen.

Die Herzspezialisten unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dieter Horstkotte erzielten dabei in der Auswertung von über 26.000 Patientendaten des Instituts für Herzinfarktforschung an der Universität Heidelberg hervorragende Ergebnisse.

Dabei lag sowohl die Schwere der Erkrankung als auch die Anzahl der behandelten Gefäße in Bad Oeynhausen höher als in den übrigen Zentren. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, wurden die Patienten zudem in einem späteren Stadium der Erkrankung behandelt. Fazit: Die Patienten profitieren von der großen Erfahrung der Bad Oeynhausener Spezialisten.

Gegenstand der bundesweiten Registerstudie, die das Instituts für Herzinfarktforschung zum Jahresende 2010 vorlegte, war die Dokumentation des Langzeiterfolges nach Kathetereingriffen an eingeengten Herzkranzgefäßen unter Einsatz sogenannter Medikamenten-freisetzender Gefäßstützen (Drug-eluting Stents).

Unter den 130 teilnehmenden Kliniken ist die Kardiologische Klinik des HDZ NRW unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dieter Horstkotte unter denjenigen zehn deutschen Kliniken zu finden, welche die meisten Patienten in die Registerstudie einschließen konnten.

Die Auswertung der Studie bestätigt die herausragende Qualität der Patientenbehandlung in Bad Oeynhausen: Während die Gesamtsterblichkeit ohne Unterscheidung nach deren Ursache im Gesamtkollektiv 0,5 Prozent während des Krankenhausaufenthaltes und 3,3 Prozent zwölf Monate nach dem Eingriff betrug, konnten die Ärzte des Herz- und Diabeteszentrums mit einer Krankenhaussterblichkeit von 0 Prozent und einer Sterblichkeit nach 12 Monaten von 1,5 Prozent ein herausragendes Ergebnis erzielen. Dies war der Fall, obwohl in Bad Oeynhausen durchgehend die schwersten Formen der Erkrankung behandelt wurden. Die Patienten kamen dabei im Vergleich mit den anderen Zentren erst in einem späteren Stadium ihrer Erkrankung zur Behandlung nach Bad Oeynhausen. So hatten 34,7 Prozent der Patienten bereits einen Herzinfarkt durchgemacht und 22,4 Prozent waren bereits mittels Bypass operiert worden, während in der Gesamtgruppe 29,7 Prozent der Patienten einen Herzinfarkt durchgemacht hatten und lediglich 14,2 Prozent der Patienten bereits bypassoperiert waren.

Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass in der Bad Oeynhausener Gruppe weniger neue Herzinfarkte auftraten (0 Prozent gegenüber 2,3 Prozent) und schwerwiegende Komplikationen mit 0 Prozent gegenüber 2,7 Prozent ebenfalls erheblich geringer waren. Diese Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, als in der in Bad Oeynhausen behandelten Patientengruppe 49 Prozent der Patienten mit einer koronaren Dreigefäßerkrankung die schwerste Form der koronaren Herzerkrankung aufwies, während es in den übrigen Zentren lediglich 39 Prozent waren.

Anna Reiss | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdz-nrw.de

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