Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie belegt: Jeder Vierte fürchtet um Arbeitsplatz

18.01.2010
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Arbeitsklima

Rund 25 Prozent der Fach- und Führungskräfte beurteilen die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes derzeit als sehr unsicher oder gehen sogar davon aus, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Arbeitsmarkt in der Wirtschaftskrise des Instituts für Mittelstandsforschung der Leuphana Universität Lüneburg und der Personalberatung Hanseatisches Personalkontor.

Zwar wird die gesamtwirtschaftliche Lage etwas besser beurteilt als bei der ersten Befragung im April 2009, nach wie vor berichtet aber etwa jeder dritte Arbeitnehmer über eine Verschlechterung des Arbeitsklimas durch die Wirtschaftskrise. Fast jeder zweite der Befragten beklagt außerdem, dass sein Arbeitgeber die Interessen seiner Arbeitnehmer in der Krise zunehmend weniger beachtet.

Und das hat Folgen: In Unternehmen, in denen die Interessen der Belegschaft wenig Berücksichtigung finden, geben über 50 Prozent der Befragten an, sie hätten bereits innerlich gekündigt. Professor Albert Martin von der Leuphana Universität Lüneburg sagt dazu: "Die Wirtschaftskrise beeinträchtigt nicht nur die wirtschaftlichen Perspektiven von Unternehmen, sondern ganz erheblich auch die Qualität der Arbeitsbeziehungen."

An der Befragung nahmen über 1.900 Personen teil, 86 Prozent davon mit Abitur. Die Teilnehmer kamen aus Unternehmen aller Größenordnungen; dabei waren etwa 45 Prozent bei Unternehmen bis 200 Mitarbeitern, ca. 30 Prozent bei Firmen mit 200 bis 2.000 Mitarbeitern und etwa 25 Prozent der Antwortenden bei Firmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern beschäftigt.

Die Studie steht allen Interessenten kostenlos auf der Internetseite des Hanseatischen Personalkontors (http://www.hapeko.de) zur Verfügung.

Seit 2003 arbeitet das Hanseatische Personalkontor erfolgreich für den deutschen Mittelstand und für internationale Konzerne. Die ursprünglich in Hamburg gegründete Personalberatung hat inzwischen bundesweit 13 Niederlassungen. Kerngeschäft ist die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in den Bereichen Finanzen, Vertrieb, Einkauf, Logistik, Personal und im Ingenieurswesen. Regelmäßig führt das Hanseatische Personalkontor in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg Studien zu aktuellen Themen im Arbeitsmarkt durch. Der Transfer der Studienergebnisse in die tägliche Arbeit gewährleistet ein besseres Verständnis von der Arbeitswelt und sichert höchste Qualität der Dienstleistungen.

Suzanne Thomas | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.hapeko.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen