Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie: Ausgereifte Produktentwicklung?

27.10.2010
Wie stark werden Nutzer und ihre Bedürfnisse in Produktentwicklungsprozesse von mittelständischen Unternehmen integriert? Diese so genannte „Usability Maturity“ untersucht ein Projektteam der Hochschule der Medien (HdM) und der User Interface Design GmbH (UID).

Für die Online-Befragung werden Teilnehmer gesucht. Wer den Fragebogen bis Ende des Jahres ausfüllt, erhält einen individuellen, vertraulichen Bericht über die Usability Maturity im eigenen Unternehmen.

Bei Herstellern interaktiver Produkte setzt sich nach und nach die Auffassung durch, dass sich benutzungsfreundliche Produkte besser vermarkten. Kunden achten beim Kauf darauf, ob sich ein Produkt gut bedienen lässt. Die Usability interaktiver Produkte wird zum Erfolgsfaktor: Wenn viele Geräte eines Typs ähnliche Funktionen haben, entscheidet die Bedienbarkeit oft über den Kauf.

„Immer mehr Unternehmen achten bei der Entwicklung ihrer Produkte deshalb auf Benutzungsfreundlichkeit. Usability-Methoden werden in bestehende Prozesse eingebunden, Maßnahmen wie Usability Tests integrieren Feedback der Nutzer in die Entwicklung", erläutert HdM-Professor Dr. Michael Burmester. Die HdM und UID untersuchen diesen Reifegrad der Usability in mittelständischen Unternehmen.

Der Startschuss für die Studie ist gefallen: Aktuell werden Studienteilnehmer aus mittelständischen Unternehmen gesucht. Die Branchen reichen vom Maschinenbau über die Medizintechnik bis hin zur Unternehmenssoftware. „Wer 60 Minuten in den Online-Fragebogen investiert, erhält mit dem Abschluss der Untersuchung einen individuellen Bericht über die eigene Usability Maturity im Bezug zu einem Referenzmodell und im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche", so Dr. Joachim Machate von UID.

Die Fragen und somit auch die Empfehlungen für die Teilnehmer gliedern sich in die Bereiche "Einstellung gegenüber Usability", "Vorgehensweise beim Projektstart", "Nutzungskontextanalyse", "Gestalten und Prototyping", "Evaluation", "Dokumentation" sowie "Realisierung und Markteinführung". Die Daten der Teilnehmer werden vertraulich behandelt. Die Online-Befragung läuft bis Ende des Jahres 2010. Nach Auswertung der Daten erscheint die Studie voraussichtlich im Frühjahr 2011.

Der Fragebogen steht unter http://www.hdm-stuttgart.de/usability-studie zur Verfügung. Häufige Fragen rund um die Studie haben die Hochschule der Medien und die User Interface Design GmbH (UID) zusammengestellt unter http://www.uid.com/aktuelles/faq.

Kontakt:
Prof. Dr. Michael Burmester, Studiengang Informationsdesign,
Hochschule der Medien
Telefon: 0711 25706 101
E-Mail: burmester@hdm-stuttgart.de
Marion Gottschling, Unternehmenskommunikation
User Interface Design GmbH
Telefon: 07141 3 77 00 0

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de/usability-studie
http://www.hdm-stuttgart.de
http://www.uid.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Echtzeit-Feedback hilft Energie und Wasser sparen
08.02.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften