Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starke Nachfrage

03.12.2012
Unabhängiges Forschungsinstitut ttz Bremerhaven erfragt Innovationsbedarf bei KMU und Industrie. Umfrage und Erstberatung.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kennen das Problem: Die Anforderungen im Tagesgeschäft sind hoch, die Zeit für Verbesserungen des eigenen Produktes hingegen knapp. Ein sogenannter „Innovationsstau“ droht, der langsam aber sicher die Konkurrenzfähigkeit der Firma bedroht.

Um aus diesem „Stau“ einen Fluss der Innovationen zu machen, ist das ttz Bremerhaven vor bald 25 Jahren gegründet worden. Die Forscher und Entwickler aus dem Fischereihafen optimieren Prozesse und Produkte für KMU und Industrie in der Region und sind darüber hinaus international aktiv. Im Lebensmittel produzierenden Gewerbe, bei Umwelt- und Energiefragen sowie in der Gesundheitswirtschaft steht das ttz mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Verwirklichung von Produktideen und innerbetrieblichen Verbesserungen geht. Auf Augenhöhe werden Fördermöglichkeiten erörtert und unternehmerische Perspektiven formuliert.

Onlineumfrage und Gespräche

Um die Bedürfnisse in den Betrieben genauer zu erfassen und gezielter helfen zu können, hat das ttz Bremerhaven nun eine Umfrage gestartet. Kurz und übersichtlich wird gefragt, wo im Unternehmen „der Schuh drückt“. Die erhobenen Daten werden vertraulich behandelt. Jedem Teilnehmer wird ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch im Anschluss angeboten, in dem eine Kooperation ausgelotet werden kann. Die Umfrage wird online unter http://www.ttz-bremerhaven.de/umfrage durchgeführt.

Förderung vom Bund: „go-innovativ“ und „go-effizient“

Für Innovationsvorhaben im Mittelstand hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zwei Beratungsprogramme aufgelegt: „go-innovativ“ und „go-effizient“. Das ttz Bremerhaven ist vom BMWi für beide Programme autorisiertes Beratungsunternehmen. KMU in Norddeutschland können so auf die über Jahrzehnte gewachsenen Kompetenzen des Forschungsdienstleisters in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit zurückgreifen. Im Vordergrund stehen dabei die Erhaltung der Zukunftsfähigkeit und die meist großen Einsparpotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens.

Beratung auf Augenhöhe – ein Beispiel

Die Geschäfte laufen gut, der Hunger auf hochqualitativen Seefisch ist ungebremst. Damit die FIMEX Tiefkühl GmbH auch in Zukunft gut aufgestellt ist, lässt sich die Im- und Exportfirma von Fischwaren vom ttz Bremerhaven im Rahmen von „go-innovativ“ beraten. „Als kleiner Mittelständler habe ich nicht die Kapazität, Entwicklungsvorhaben alleine umzusetzen. Als ich von meinen Innovationsvorhaben erzählt habe, wurde ich auf die geförderte Beratung aufmerksam gemacht. Die unkomplizierte Abwicklung für mein Unternehmen haben mich überzeugt.“, sagt Samuel Samuelsson, Geschäftsführer der FIMEX Tiefkühl GmbH.

Fit für die Zukunft dank Förderung vom Bund
Und was kostet das Ganze? „Das BMWi trägt 50 Prozent der Beratungskosten in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, die andere Hälfte der Kosten zahlt das beratene Unternehmen. Das Volumen des Projektes hängt von der Ausgestaltung der Aktivitäten ab und kann bis zu 160.000 Euro betragen. Die Regel sind allerdings weitaus kleinere Projekte um die 5000 Euro“, erklärt Benjamin Küther vom Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven.
Rohstoff- und Materialeffizienz steht bei „go-effizient“ auf dem Programm. Unternehmen werden beim Erkennen von Möglichkeiten zur Verringerung des Rohstoff- und Materialeinsatzes beraten. Außerdem werden kontinuierliche Anstrengungen für eine Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Recyclingaktivitäten in den Unternehmen angestoßen. Das ttz Bremerhaven unterstützt die Unternehmen dabei, massive Einsparpotentiale in den eigenen Produktionen aufzudecken.

Das ttz Bremerhaven ist ein unabhängiges Forschungsinstitut und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit. http://www.ttz-bremerhaven.de
Kontakt:
Christian Colmer
Leiter Kommunikation und Medien
ttz Bremerhaven
Fischkai 1
D-27572 Bremerhaven (Germany)
Phone: +49 (0)471 48 32 -124
FAX: +49 (0)471 48 32 - 129
ccolmer@ttz-bremerhaven.de
http://www.ttz-bremerhaven.de
http://www.facebook.com/ttzBremerhaven
http://www.twitter.com/ttzBremerhaven
http://www.xing.com/companies/ttzbremerhaven

Christian Colmer | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttz-bremerhaven.de
http://www.ttz-bremerhaven.de/umfrage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie