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Softwareinnovationen vermarkten: Know-how-Abstand zwischen Herstellern und Anwendern wächst

23.05.2013
Eine aktuelle Studie aus dem Software-Cluster widmet sich der Vermarktung von Softwareinnovationen.

Durch beschleunigte Innovationszyklen wächst der Wissensabstand zwischen Herstellern und Kunden von Software – die Studie gibt Empfehlungen, wie das Marketing für Softwareinnovationen mit dieser Herausforderung umgehen kann.

Internet der Dinge und Dienste, Big Data, In-Memory-Computing – im Software-Markt herrschen schnelle Innovationszyklen, die regelmäßig neue Begrifflichkeiten mit sich bringen. Bis diese Neuerungen und ihre Auswirkungen bei den Anwendern ankommen, vergeht aber oft viel Zeit.

Der Know-how-Abstand zwischen Herstellern und Anwendern von Software nimmt zu, wodurch sich für die Anbieter innovativer Softwareprodukte die Vermarktung erschwert. Die eigenen Softwareinnovationen erfolgreich zu kommunizieren wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen.

Dies ist ein Kernergebnis der Studie „Marketing Innovative Software Products“ aus dem Software-Cluster, die jetzt kostenlos zum Download bereitsteht. Darin werden die Herausforderungen bei der Vermarktung von Softwareinnovationen analysiert und die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine des Innovationsmarketings für Softwareprodukte identifiziert.

Dabei wurde der Schwerpunkt auf drei Aspekte gelegt:
- Die Einschätzung des veränderten Marktumfeldes aus Sicht der Softwareunternehmen

- Die Einflussfaktoren auf gelingendes oder scheiterndes Innovationsmarketing für Softwareprodukte

- Das Verhältnis von Marktorientierung und Innovationsfähigkeit in den Softwareunternehmen

Die Studie deckt einen Handlungsbedarf im Marketing auf: Dem Wissenstransfer zwischen Hersteller und Anwender, der Kommunikation des Produktmehrwertes (ROI) und der Klärung komplexer Begriffe gegenüber den Kunden werde oft noch zu wenig Beachtung geschenkt. Ein besonderes Problem für Hersteller sei auch die Bereitstellung geeigneter Case Studies und die Vereinfachung der Marketing-Botschaft. Um den Kommunikationsprozess zu erleichtern empfehlt die Studie u. a. die Kunden in die gesamte Wertschöpfungskette zu integrieren, wodurch auch der Entwicklungsprozess praxisorientierter gestaltet werden kann,

Die Studie baut auf der Befragung von 23 Software-Unternehmen auf, die über den Software-Cluster verbunden sind – sowohl große als auch mittlere und kleine Unternehmen, die jedoch alle durch eine große Innovativität gekennzeichnet sind.

Download der Studie: http://www.software-cluster.org/de/aktuelles/studien

Bernd Hartmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.software-cluster.org/de/aktuelles/studien

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