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Smartphone und Smartphone-Apps bestimmen den Markt für In-Vehicle-Infotainment

31.05.2011
Gute Zukunftsprognosen für Hybrid-Infotainment-Lösungen

Der nordamerikanische Markt für In-Vehicle-Infotainment (IVI) steht vor einer raschen Ausbreitung von Smartphones in Infotainmentsystemen, und auch in Europa wird sich dieser Trend langsam durchsetzen. Autobauer auf der ganzen Welt dürften ihre Aufmerksamkeit von fahrzeuginternen Dienstleistungen durch Infotainmentsysteme auf Smartphone-Anwendungen verlagern und versuchen, eine standardisierte Schnittstelle für die Anbindung von Smartphones im Fahrzeuginneren auf den Markt zu bringen.

Automobilhersteller der Luxusklasse werden wohl nach wie vor ihre eigenen Infotainmentlösungen mit Smartphone-Schnittstelle als Sonderausstattung anbieten, um auf das Verbraucherinteresse einzugehen. OEMs and Tier-1-Lieferanten arbeiten gerade an einer Standardschnittstelle zur Smartphone-Anbindung. In Nordamerika werden sich unter aktiver Einbeziehung der Telekommunikationsbranche mehr Produkte und Dienstleistungen auf ein handybasiertes Medium verlagern, da dies kosteneffizienter ist.

Eine Verbraucher-Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com) ergab, dass 43 Prozent der befragten Autofahrer eine avancierte Benutzerschnittstelle als Standardausrüstung im Fahrzeug bevorzugen. Neun Prozent der Befragten konnten als so genannte ‘High App User’ klassifiziert werden, die ihre fahrerzeugbezogenen Apps regelmässig wöchentlich in Gebrauch nehmen. Unter diesen neun Prozent war das Navigations-App die populärste Applikation.

Das Infotainment der Zukunft ist ins Fahrzeuginnere eingebaut und mit der Fähigkeit ausgestattet, entweder durch Smartphones oder durch eine gesonderte Verbindung mit der Außenwelt zu kommunizieren.

„OEMs und Zulieferer sind derzeit bemüht, die durch die unterschiedliche Lebensdauer von Informations- und Unterhaltungselektronik einerseits und Fahrzeugen andererseits entstandene Kluft mithilfe der Einführung von Lösungen mit einer Standardschnittstelle zu überbrücken“, erläutert Frost & Sullivan Research Analyst Krishna Jayaraman. Die Nutzung von Smartphones und die Einführung von entsprechenden Apps werden Enabler- (teilweise integriert) und Replicator-Ansätze (tragbar, smartphone-basiert) begünstigen und damit einen Trend zu Hybrid-Systemen auslösen.

Der nordamerikanische Infotainment-Markt ist repräsentativ für das Wachstum des Hybrid-Systems, wie sich am Beispiel des Ford Sync zeigt. Der europäische Markt für auf Smartphones basierte Infotainmentsysteme steckt erst in den Anfängen und wird voraussichtlich langsam aber sicher ins Rollen kommen. Da die Region außerdem ein Knotenpunkt für Hersteller von Autos der Luxusklasse darstellt, werden diese ein System, das vollständig von Smartphones abhängig ist, eher zögernd einführen.

Die größten Herausforderungen für diesen Markt sind derzeit jedoch die fehlende Standardisierung von Infotainmentplattformen und das Risiko der Fahrerablenkung.

„Die Entwicklung eines Standardprotokolls für eine einfache Integration zwischen tragbaren Geräten und dem Fahrzeug erweist sich aufgrund der unterschiedlichen Lebensdauer der OEM-Produkte und der Informations- und Unterhaltungselektronik als schwierig“, erklärt Jayaraman. „Zudem besteht das Risiko, dass der Fahrer über das Smartphone mit einer derartigen Fülle von Informationen versorgt wird, dass es zu einer bedenklichen Ablenkung kommen könnte.”

Der nordamerikanische Markt tendiert zu Infotainment-Diensten in Form von Apps für Smartphones, die über eine sichere Standardschnittstelle zugänglich sind. Der europäische Markt bewegt sich vorsichtig in Richtung einer auf Smartphones basierten Infotainment-Plattform.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie Strategic Analysis of the Impact of Smartphones and Apps on the European and North American Infotainment Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Strategic Analysis of the Impact of Smartphones and Apps on the European and North American Infotainment Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Automotive & Transportation, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Executive Analysis of European and North American Automotive App Store Concepts and Services, Strategic Analysis of European Market for Low Cost OEM Navigation Systems, Strategic Analysis of the European Automotive Human Machine Interface Market und Executive Update of European Passenger Vehicle Telematics and Infotainment Markets. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Strategic Analysis of the Impact of Smartphones and Apps on the European and North American Infotainment Market (M699)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
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Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.automotive.frost.com
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