Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Selbstverwirklichung und Leistungsbereitschaft prägen aktuelle Studenten-Generation

29.08.2014

Karriere-Umfrage unter Management-Studenten der HHL Leipzig Graduate School of Management

Die Generation Y – das sind die von 1980 bis 1995 Geborenen – sind im Gegensatz zu den Babyboomern, die aktuell noch das Sagen haben, behütet aufgewachsen und können oft mit einer ruppigen Command-and-Control-Kultur nichts anfangen. Kritiker charakterisieren die Generation Y als verweichlicht, ja sogar faul.


Selbstverwirklichung und Leistungsbereitschaft prägen aktuelle Studenten-Generation. MSc-Student an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Foto: HHL

Ein anderes Bild wird nun durch die Resultate einer Erhebung an Deutschlands traditionsreichster BWL-Uni vermittelt. Die Umfrage unter den aktuellen Studenten der beiden Vollzeit-Management-Masterstudiengänge MBA und M.Sc. der HHL Leipzig Graduate School of Management zeigt:

Die heutige Generation von Management-Studenten möchte sich beruflich selbstverwirklichen. Motivation für ihren Karriereweg schöpft sie nicht aus finanziellen Anreizen sondern aus dem konkreten Einsatz ihrer persönlichen Stärken und Begabungen. Wichtig sind für die Studenten laut der HHL-Umfrage zudem die Einflussnahme und der Gestaltungswille im beruflichen Umfeld.

Authentizität und Sinnhaftigkeit wichtig für langfristig erfolgreiche Karriere

Martina Beermann, Dipl.-Psychologin und neue Leiterin des Karriereservices an der HHL bestätigt aus ihrer über 25-jährigen Praxis in der beruflichen Begleitung von High Potentials: „Die junge Generation möchte sich selbst in ihrem Tätigkeitsfeld wiederfinden. Dabei ist Authentizität und Sinnhaftigkeit der entscheidende Ausgangspunkt für jede langfristig erfolgreiche Karriere.

Denn nur wer in Übereinstimmung mit sich selbst agiert, verfügt über die nötige Energie, die er braucht um Hindernisse zu überwinden und auch schwierige Ziele zu erreichen. Hinzu kommt, dass authentische Menschen Andere viel besser überzeugen können, da sie glaubwürdiger sind. In Zeiten von Recruiting 2.0 ist dies umso wichtiger, denn die Mehrzahl der Personaler macht sich vor der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch im Internet ein Bild über die ‚Reputation‘ des Bewerbers. Diese Praxis betrifft alle Kandidaten – völlig unabhängig vom Alter.“

Hohe Leistungsbereitschaft der HHL-Studenten

Die Leistungsbereitschaft der Wirtschaftsstudenten aus Leipzig wird in der aktuellen Befragung mit Zahlen belegt. Sind die MSc-Studenten der HHL bereit, durchschnittlich 62 Stunden pro Woche zu arbeiten, so geben BWL-Master-Studenten anderer Hochschulen in Studien an, wöchentlich nur 44,5 Stunden für den Job investieren zu wollen.

Entgegen dem Kuschel-Image, das der Generation Y in der Öffentlichkeit anhaftet, fokussieren die HHL-Master-Studenten bei der Wahl eines Arbeitgebers nicht primär auf die Vereinbarkeit von Leben, Familie und Beruf („Work-Life-Balance“) sondern erachten die Wertschätzung der Mitarbeiter, die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und das Wachstum des Unternehmens als viel wichtiger.

Die empirische Basis der neuen Studie bildet eine Umfrage unter 79 Studierenden der beiden Vollzeit-Master-Programme in Management (MBA und M.Sc.) an der HHL Leipzig Graduate School of Management im Zeitraum vom 18. bis 25. August 2014.

Im Zusammenhang mit der HHL heben die Studierenden besonders den Praxisbezug der Ausbildung, die Internationalität der Ausbildung (Austauschprogramme, Vorlesungen auf Englisch), die Bibliothek und die Dozenten/Professoren hervor.

Über die HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL Leipzig Graduate School of Management ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der traditionsreichsten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden.

Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management- sowie MBA-Programme, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. Im Masters in Management-Ranking 2013 der Financial Times steht das Vollzeit-M.Sc.-Programm der HHL weltweit auf Platz 9, das Part-time MBA-Programm kommt innerhalb des Executive MBA-Ranking 2013 der Financial Times auf den weltweit 69. Rang. Das internationale Medium platziert die HHL zudem international auf Platz 1 hinsichtlich der inhaltlichen Fokussierung auf „Entrepreneurship“. Ende 2013 hat der Stifterverband die HHL als eine der führenden Gründerhochschulen in Deutschland ausgezeichnet. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International. www.hhl.de

Weitere Informationen:

http://www.hhl.de
http://www.hhl.de/career-service

Volker Stößel | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Entrepreneurship-Studie: Großes Potential für Unternehmensgründungen in Deutschland
15.09.2017 | Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie