Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Russischer Markt für Abfallmanagement offen für Investoren und Spitzentechnologien

17.11.2010
Der russische Markt für Abfallmanagement wächst kontinuierlich. Damit Dienstleistungsanbieter den Abfall gemäß den Hygienevorschriften und Umweltauflagen entsorgen können, sind beträchtliche Investitionen notwendig.

Um das Wachstum im Bereich der bestehenden Entsorgungsdienstleistungen sowie im Bereich Recycling und anderen Abfallverwertungsmethoden zu fördern, muss die Technologie erneuert, das spezifische Know-how verbessert und die Dienstleistungen diversifiziert werden.

Das steigende Bewusstsein bezüglich der Abfallwirtschaft seitens der Regierung und der Öffentlichkeit dürfte zusammen mit Initiativen und Programmen, die russische und internationale Investoren anziehen sollen, lukrative Möglichkeiten in diesem Markt eröffnen.

Aus einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.environmental.frost.com) über die strategischen Chancen auf dem russischen Markt für Abfallmanagement geht hervor, dass der Markt im Jahr 2009 Umsätze im Wert von 1.277 Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat, und die Umsätze bis zum Jahr 2016 auf bis zu 2.166 Millionen US-Dollar ansteigen sollen.

In Russland gehen zurzeit die Tarife für Abfallentsorgungsdienste in die Höhe und steigern damit jedes Jahr die Marktumsätze. Im Jahr 2009 stiegen die Tarife abhängig von der Region um circa zehn Prozent und beeinflussten damit direkt die Umsätze der branchenspezifischen Marktteilnehmer.

„Die niedrigen Tarife gewährleisten eine beschleunigte Expansion des Marktes“, erklärt Emilia Jelenska, Research Analystin bei Frost & Sullivan. „Zusätzlich unterstützt der gesetzliche und öffentliche Druck die positiven Marktaussichten.”

Durch den Anstieg der Tarife für Dienstleistungen in der Abfallentsorgung können bestehende Marktteilnehmer bessere Strategien und effizientere Verwertungsmethoden ausarbeiten. Höhere Tarife dürften außerdem mehr Investitionen anziehen, während ausländische und internationale Unternehmen der Abfallwirtschaft in den Markt einsteigen und damit das Marktwachstum ankurbeln.

Wichtigste Herausforderung auf dem Markt ist derzeit, dass die Abfallverwertungsanlagen aufgrund der veralteten Technologie nicht in der Lage sind, die enormen Mengen an Abfall zu entsorgen. Der Abfall wird oft auf nicht genehmigten Deponien illegal gelagert, wobei dies aufgrund der Umweltbelastung inzwischen nicht mehr haltbar ist. Einerseits entsteht durch derart gelagerten Abfall Umwelthaftung und andererseits handelt es sich um eine vollständig ineffiziente Handhabung einer wichtigen Ressource.

„Erweiterte staatliche Programme und Investitionen von privaten Marktteilnehmern könnten die technologische Entwicklung soweit vorantreiben, dass Abfall einerseits die Umwelt nicht weiter verschmutzt, andererseits effizient genutzt bzw. wiederverwertet wird als Energiequelle, Dünger oder in Form recycelter Nebenprodukte, wie dies in Europa oder Nordamerika bereits geschieht“, betont Frau Jelenska. „Die Endlagerung in Deponien ist inzwischen keineswegs mehr rentabler als fortschrittlichere Dienstleistungen wie Recycling und Energiegewinnung aus Abfall.“

Die internationale Beteiligung am russischen Markt nimmt zu und Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP) zeigen neue Wege für Technologieverbesserung und Dienstleistungsangebote. In einem nächsten Schritt sollten lokale russische Unternehmen für Abfallmanagement ihre Dienstleistungen so schnell wie möglich neu in diesem sich entwickelnden Markt positionieren.

„Die ÖPP haben den Weg zum Markteinstieg in der Region gezeigt“, erklärt Frau Jelenska abschließend. „Internationale Unternehmen der Abfallwirtschaft wie auch regionale Entsorgerunternehmen, die in der Lage sind, richtige Investitionen zu tätigen, werden das Wachstum und den Fortschritt bei Abfalldienstleistungen vorantreiben.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie Strategic Opportunities in the Russian Waste Management Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie Strategic Opportunities in the Russian Waste Management Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Environment, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Global Biological Waste to Energy Plant Market, Strategic Opportunities in the European Waste Recycling Market, M&As in the European Waste Management Market und European Batteries Waste Recycling Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
Strategic Opportunities in the Russian Waste Management Market (M5B1)
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.environmental.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie