Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Risikofaktoren für Hauterkrankungen werden oft falsch eingeschätzt

21.10.2008
Bundesweite Forsa-Umfrage im Auftrag von Intendis und der Charité

Umweltgifte und Substanzen in der Kleidung überschätzt / Auswirkungen des Rauchens auf die Hautgesundheit unterschätzt

90 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass eine schöne Haut wichtig für das gesundheitliche Wohlbefinden ist. Wie stark sich jedoch verschiedene Risikofaktoren auf die Haut auswirken - darüber herrscht zum Teil noch große Unkenntnis. Dies ergab eine bundesweite Befragung von 1.000 repräsentativ ausgewählten Personen, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Intendis und der Hautklinik an der Charité - Universitätsmedizin Berlin durchführte.

Danach leiden derzeit 17 Prozent der Befragten unter einer Erkrankung der Haut. 94 Prozent sind der Meinung, dass man Hauterkrankungen genauso ernst nehmen müsse wie die Erkrankungen anderer Organe. Doch während 90 Prozent richtigerweise davon ausgehen, dass insbesondere direkte Sonneneinstrahlung negative Folgen für die Haut hat, wird der Einfluss von Faktoren wie Luftverschmutzung oder bestimmten Chemikalien in der Kleidung hingegen deutlich überschätzt. Konkret glauben 87 Prozent der Bundesbürger, dass sich der Kontakt mit Umweltgiften negativ auf die Haut auswirke, und drei Viertel der Befragten vermuten bestimmte Substanzen in der Kleidung als mögliche Ursache für Hautprobleme. "Tatsächlich spielen derartige Faktoren allerdings kaum eine Rolle", widerspricht Prof. Dr. Wolfram Sterry, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité. "Die Angst vor bestimmten Stoffen in der Umwelt oder in Kleidungsstücken ist - zumindest aus dermatologischer Sicht - vergleichsweise unbegründet."

Direkte Sonneneinstrahlung und Rauchen sind Hauptrisikofaktoren für Hauterkrankungen

Immerhin 77 Prozent der Befragten sehen im Rauchen eine Negativ-Belastung für die Haut. Damit nimmt der "blaue Dunst" auf der Ursachen-Skala der Bevölkerung Rang vier ein - unmittelbar hinter der ungesunden Ernährung.

Aus dermatologischer Sicht müssten auch hier die Risiken deutlich anders gewichtet werden. "Glücklicherweise ist es mittlerweile auch in der Öffentlichkeit bekannt, dass Rauchen negative Auswirkungen auf die Haut hat", so Dr. Eugene O'Keefe, Leiter der weltweiten Entwicklungsabteilung der Intendis GmbH, einem zur Bayer HealthCare AG gehörenden Pharmaunternehmen in Berlin, das sich ausschließlich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von dermatologischen Produkten spezialisiert hat. "Tatsächlich ist dieser Risikofaktor wesentlich gravierender als zum Beispiel ungesunde Ernährung oder eine ungünstige Veranlagung. Rauchen ist für die Haut fast genauso schädlich wie direkte Sonneneinstrahlung. Dies wird zum Teil noch immer deutlich unterschätzt."

Unterschiede im Haut-Bewusstsein von Männern und Frauen

Vor allem im Hinblick auf die persönlichen Lebensgewohnheiten ergab sich ein deutlicher Unterschied zwischen den befragten Männern und Frauen: So achten Frauen weit häufiger als Männer darauf, keinen Sonnenbrand zu bekommen, sie rauchen seltener als Männer und gehen häufiger zum Hautarzt.
Dagegen sind sich beide Geschlechter einig, dass schöne Haut wichtig für das gesundheitliche Wohlbefinden ist (90 Prozent). 71 Prozent der Frauen meinen, diese Frage spiele insbesondere in der Partnerschaft eine Rolle

(Männer: 66 Prozent). Männer halten schöne Haut für besonders wichtig im Beruf (54 Prozent) - eine Meinung, die nur 40 Prozent der Frauen teilen.

Über die Hautklinik an der Charité
Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité blickt auf eine lange Tradition in Therapie und Wissenschaft zurück. Im Jahr 2008 feierte sie ihr 150-jähriges Bestehen. Die Hautklinik an der Charité genießt nicht zuletzt aufgrund ihrer bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse wie etwa zur Entdeckung des Syphilis-Erregers (1905) einen exzellenten Ruf weit über die Grenzen Berlins hinaus. Heute verfügt die Klinik unter anderem über ein Hauttumorcentrum, ein Allergie-Centrum, eine Dermatochirurgie, ein Psoriasis-Studienzentrum sowie ein Kompetenzzentrum für Haare und Haarerkrankungen. In der Forschung ist die Hautklinik an der Charité vor allem im Bereich der Hautkrebs- und Psoriasis-Forschung führend.
Über Intendis
Intendis ist ein international tätiges Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin. Als Teil von Bayer HealthCare konzentriert sich Intendis auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung hochwertiger, innovativer topischer Therapien zur gezielten Behandlung von Erkrankungen der Haut. Das Produktspektrum umfasst Arzneimittel zur Behandlung von Ekzemerkrankungen einschließlich Neurodermitis (atopische Dermatitis) sowie von Schuppenflechte (Psoriasis), Akne, Rosacea und Pilzinfektionen der Haut (Mykosen). Mehr Informationen finden Sie unter www.intendis.com.
Über Bayer HealthCare
Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care sowie Pharma. Die Aktivitäten des Pharmageschäfts firmieren unter dem Namen Bayer Schering Pharma AG. Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Mehr Informationen finden Sie unter www.bayerhealthcare.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen.

Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Ansprechpartner Intendis:
Tobias Rockel, Tel.: 030-520075-650
E-Mail: tobias.rockel@intendis.com
Ansprechpartnerin Charité:
Kerstin Endele, Tel.: 030-450570-400
E-Mail: kerstin.endele@charite.de

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayerhealthcare.com
http://www.intendis.com
http://www.bayer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte mit Klimawandel zunehmen
17.11.2017 | Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

nachricht Medizinische Innovationen für Afrika
02.11.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte