Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Polymere in medizinischen Geräten versprechen laut Frost & Sullivan hohe Gewinnmargen

30.08.2012
Innovative Produkte, die speziellen Nachfragebedarf abdecken, werden höchste Gewinne erzielen
Innovation, Leistung, Qualität und Preis sind wichtige Faktoren, die die Verwendung von Polymeren in medizinischen Geräten beeinflussen. Obwohl die Preise für Polymere sukzessive ansteigen werden, werden sie dennoch andere Materialien wie Glas und Metalle ablösen. Polymere den entsprechenden Anforderungen nach entwickeln und für bestimmte Anwendungsgebiete anpassen zu können wird daher lukrative Möglichkeiten bieten.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.chemicals.frost.com) erwirtschaftete der westeuropäische Market für Polymere in medizinischen Geräten im Jahr 2011 Umsätze in Höhe von 602 Million Euro und wird voraussichtlich auf 1075,4 Millionen Euro in 2018 anwachsen. Ausgelöst wird das Wachstum dadurch, dass immer mehr Materialien in medizinischen Geräten durch Polymere ersetzt werden. Die Studie umfasst die folgenden Produktesegmente: Polyvinylchlorid (PVC), Silikon, Styrol, thermoplastisches Elastomer sowie technische und Hochleistungspolymere.

"Eine rasch alternde Bevölkerung und die damit einhergehende Gesundheitsfürsorge wird eine positive Wirkung auf den Markt für medizinische Geräte haben und damit auch auf die bei diesen Geräten verwendeten Polymere,“ erläutert Frost & Sullivan Research Analyst Tridisha Goswami. "Diese Entwicklung wird noch durch die Annahme von zunehmend hoch entwickelten Geräten in der Gesundheitsbranche und der zunehmenden Wichtigkeit von tragbaren, stossfesten medizinischen Geräten, die im Homecare-Bereich eingesetzt werden können, verstärkt."

Polymere mit höherer Chemikalien- und Schlagbeständigkeit sowie überlegenen mechanischen und thermischen Eigenschaften sind bereits heute das Material der Wahl für die meisten medizinischen Applikationen wie medizinische Schläuche, Klebstoffe, Schmiermittel und bei der Wundbehandlung.

Die Gesundheitsbranche zeigt wachsendes Interesse an Miniaturisierung, Homecare und auch Ästhetik für medizinische Geräte. Polymere, die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Flexibilität und Stärke haben und die in jeder Farbe erhältlich sind, entsprechen solchen Anforderungen und erfüllen zudem die Nachfrage nach leichtgewichtigen, tragbaren und kleineren Geräten.

Im Vergleich zu anderen Branchen wie der Automobil- und der Baubranche, ist der Markt für Polymere im Gesundheitsbereich vergleichsweise klein, doch bietet er Möglichkeiten für höhere Margen und ist außerdem nicht so fest an das BIP-Wachstum gebunden.

"Angemerkt werden muss jedoch, dass der staatliche Druck zur Kostensenkung im Gesundheitswesen die Gewinnmargen für Polymer-Hersteller wahrscheinlich beeinträchtigen wird," warnt Goswami. "Der Markt wird stark reguliert, und die Produktentwicklung ist teuer und zeitaufwändig."

Obwohl der Markt klein ist, ist er jedoch von intensivem Wettbewerb und Innovation geprägt. Versuche, die Polymerfunktionalität voranzubringen und die Applikationsbasis zu diversifizieren, werden den Unternehmen helfen, sich auf dem Markt durchzusetzen.
"Der Wettbewerb ist intensiv, und Marktteilnehmer müssen ihre Produktlinien diversifizieren und eine „Alles-aus-einer-Hand“-Lösung für jeglichen Bedarf an Materialien im Gesundheitsbereich bieten," rät Goswami. "Hersteller sollten sich darauf konzentrieren, neue Qualitätsprodukte zu entwickeln, die den besonderen Bedarf vielfältiger Anwendungsbereiche decken."

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Western European Market for Polymers in Medical Devices, kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).
Die Studie Western European Market for Polymers in Medical Devices (M807) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem eine Analyse mit dem Titel ‚North American Plastics for Medical Devices Market’ umfasst. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe
www.facebook.com/FrostandSullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Echtzeit-Feedback hilft Energie und Wasser sparen
08.02.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit den Betriebsräten Sozialpläne

21.02.2017 | Unternehmensmeldung

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten